Freistoß – Fanzine der Queer Football Fanclubs
Die 4. Ausgabe ist da!

Die Schwerpunkte der neuen Ausgabe:
Tatort Stadion 2 in Mainz.
US-Profi outet sich.
Rückblick QFF-Treffen in Bern.

Lade dir hier den aktuellen Freistoß herunter!
Download starten
Politisches Engagement

Neues aus der Bundespolitik:

Asylrechtlicher Umgang mit homosexuellen Flüchtlingen. Der asylrechtliche Umgang mit homosexuellen Flüchtlingen ist Thema einer Kleinen Anfrage ... mehr
Asylrechtlicher Umgang mit homosexuellen Flüchtlingen.
Der asylrechtliche Umgang mit homosexuellen Flüchtlingen ist Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke. Obwohl die Menschen- und Bürgerrechte, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und die sexuelle Selbstbesimmung von Lesben, Schwulen und Transgender sowie bi-, trans- und intersexuellen Menschen massiv verletzt würden, werde ihnen in Deutschland eine Anerkennung als schutzbedürftige Flüchtlinge häufig untersagt. Wissen wollen die Abgeordneten unter anderem, in welchen Ländern derzeit Homosexualität unter Strafe steht und wo bi-, trans- und intersexuelle Menschen bzw. Transgender etwa durch Strafandrohung für ein bestimmtes sexuelles Verhalten in ihren Menschenrechten verletzt werden.
Posted: 24.01.2012
Politisches Engagement

Neues aus der Bundespolitik:

Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ermöglichen. Die SPD-Fraktion verlangt, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Ehe auch für ... mehr
Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ermöglichen.
Die SPD-Fraktion verlangt, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare öffnet. Nur so könne die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare beendet werden. Inzwischen begrüßen fast zwei fast Drittel der Bevölkerung in Deutschland die Möglichkeit einer Ehe für homosexuelle Paare. Die Niederlande, Schweden, Spanien und Belgien haben sich bereits dafür entschieden, die Ehe für gleichgeschlechtliche Paareim nationalen Recht zu verankern.

Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.
Mit der »Bundesstiftung Magnus Hirschfeld« wird nach Angaben der Bundesregierung »die Anerkennung des von den Nationalsozialisten an den Homosexuellen verübten Unrechts verdeutlicht und einer gesellschaftlichen Diskriminierung homosexueller Männer und Frauen in Deutschland entgegengewirkt«. Sie verdiene breite gesellschaftliche Unterstützung, heißt es von Seiten der Bundesregierung.
Posted: 19.12.2011
Beratung, Schulung, Aufklärung

»Positiv zusammen leben – aber sicher«

Rahmenprogramm zum Welt-AIDS-Tag in Bremen Die Gemeinschaftsaktion zum Welt-AIDS-Tag 2011 in Deutschland steht unter dem Motto »Positiv zusammen ... mehr
Rahmenprogramm zum Welt-AIDS-Tag in Bremen

Die Gemeinschaftsaktion zum Welt-AIDS-Tag 2011 in Deutschland steht unter dem Motto »Positiv zusammen leben – aber sicher«. Das Motto verdeutlicht, dass jeder und jede Einzelne Verantwortung trägt und etwas tun kann, damit wir alle – HIV-Positive, HIV-Negative und Ungetestete – positiv zusammen leben können. Die Aktion wird durchgeführt von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung.
 
Hierbei werden die Initiatoren von über 13.000 Botschaftern unterstützt, die auf der Homepage www.welt-aids-tag.de ihre Meinung äußern. Sie setzen sich für Respekt, Toleranz und Unterstützung und gegen Unwissenheit sowie Gleichgültigkeit bei HIV/AIDS ein. Die AIDS-Beratung des RAT&TAT-Zentrums beteiligt sich an dieser Aktion. Bernd Thiede, Mitarbeiter der AIDS-Beratung im RAT&TAT-Zentrum sagt: »Es ist gut zu sehen, wie viele Menschen sich aktiv für ein solidarisches Zusammenleben einsetzen. Wir brauchen mehr Vorbilder von Menschen mit HIV, die über ihr Leben öffentlich reden und sich zeigen. Diese Kampagne ist wichtig für ein gemeinschaftliches Miteinander aller Menschen.«
 
Es gibt in Deutschland in den letzten Jahren circa 3.000 HIV-Neudiagnosen pro Jahr. Menschen mit HIV haben heute bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung eine sehr hohe Lebenserwartung. Eine Heilung von HIV ist noch nicht möglich. Auf der Welt engagieren sich viele Menschen gegen AIDS und für einen positiven Umgang mit Betroffenen. Alle sind eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen.
 
In Deutschland leben rund 70.000 Menschen mit HIV/AIDS. Davon leben ca. 1.200 HIV-Positive und AIDS-Kranke in Bremen. Im letzten Jahr wurden 20 Menschen in Bremen neu mit HIV diagnostiziert.
Auch in diesem Jahr gibt es Aktionen und Veranstaltungen rund um den Welt-AIDS-Tag in Bremen.
 
Freiwillige Helfer, die sich noch über die Veranstaltungen und die Sammel- und AIDS-Teddy-Aktion rund um den Welt-AIDS-Tag informieren wollen, können sich am 3. November um 18:00 Uhr im RAT&TAT-Zentrum einfinden. Bernd Thiede, Mitarbeiter der Beratungsstelle, gibt hierzu Informationen.
 
Am 6. November findet der Bremen-Vier-Cinemarkt im Modernes, Neustadtswall 28, von 13:00–17:00 Uhr statt. Die Bremer Kinos haben für diese Benefizaktion ihre Lager geräumt und die wahren Schätze wie Filmplakate, Fotos, lebensgroße Papp-Aufsteller, Banner und Merchandising-Artikel zur Verfügung gestellt. Sie werden versteigert gegen eine Spende. Die Einnahme kommt der AIDS-Beratung des RAT&TAT-Zentrums zugute.   
 
Die Cinedance-Party von Stand up e.V.  am 12. November ab 23:00 Uhr im Magazinkeller im Schlachthof Bremen unterstützt ebenfalls die Arbeit der AIDS-Beratung. 
 
Siegfried Schwarze, Mitarbeiter bei Projekt Information München, referiert am 17. November um 19:00 Uhr im RAT&TAT-Zentrum über das Thema »Welche Bedeutung hat Vitamin D auch und gerade für HIV-Positive?«

Traditionell sind in Bremen am Samstag vor dem Welt-AIDS-Tag (26. November) und am Welt-AIDS-Tag selbst (1. Dezember) freiwillige Helferinnen und Helfer auf den Märkten in der Neustadt, der Innenstadt und Findorff unterwegs, um zu informieren und Spenden für die notwendige AIDS-Arbeit des RAT&TAT-Zentrums zu sammeln.
 
Am Welt-AIDS-Tag findet darüber hinaus um 19:00 Uhr der Ökumenische Gottesdienst in der Friedensgemeinde in der Humboldtstraße statt. Dieser Gottesdienst wird gestaltet von der Vorbereitungsgruppe bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Friedensgemeinde, der katholischen und evangelischen Kirche Bremens, des Gesundheitsamtes Bremen (AIDS/STD-Beratung), des RAT&TAT-Zentrums (AIDS-Beratung), der Gruppe Homosexuelle und Kirche (HuK), der Frauengruppe der AIDS/STD Beratung im Gesundheitsamt und dem lesbisch-schwulen Chor »Da capo al dente«. Der inhaltliche Schwerpunkt des Gottesdienstes ist: »Positiv zusammenleben – aber sicher«.

Lade dir das Rahmenprogramm als PDF herunter!
Posted: 01.11.2011
Beratung, Schulung, Aufklärung

Riesiger Erfolg: Charity-Sunday in Bremen im Rahmen der Kampagne »Friseure der Welt gegen AIDS«

Kay Schneider engagiert sich schon seit vielen Jahren für die AIDS-Prävention. Einen besonderen Erfolg konnte er mit seinem Team in diesem Jahr ... mehr
Kay Schneider engagiert sich schon seit vielen Jahren für die AIDS-Prävention. Einen besonderen Erfolg konnte er mit seinem Team in diesem Jahr erringen: Am »Charity Sunday«, den 30. Oktober 2011, arbeiteten sie den ganzen Tag zugunsten der AIDS-Beratungsstelle im RAT&TAT-Zentrum – und erreichten eine Spendensumme von 2000 Euro!
 
Das Team um Kay Schneider bot am verkaufsoffenen Sonntag für die Aktion von 13:00 bis 18:00 Uhr einen Haarschnitt und Frisur für 25,00 Euro an. Ein einmaliges Angebot im luxuriösen Salon von Kay Schneider. Die Benefizaktion nahmen viele seiner Stammkunden, aber auch viele potenzielle Neukunden, gerne an. So konnte Kay Schneider insgesamt 2000 Euro Spenden einnehmen – ein toller Erfolg des Charity-Sundays. Diese Aktion hat im Salon mittlerweile schon Tradition: Bereits in den vergangenen Jahren engagierte sich das Team für die AIDS-Beratungsstelle des RAT&TAT-Zentrums.
Im Bild links: Arno Oevermann, Mitarbeiter der AIDS-Beratung im RAT&TAT-Zentrum; rechts: Kay Schneider


»Friseure der Welt gegen AIDS« – Eine weltweite Aufklärungskampagne
 
Kay Schneider und sein Team sind einzigartige Botschafter der internationalen Kampagne »Friseure gegen AIDS«: Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, breite Bevölkerungsschichten über das Thema HIV/AIDS zu sensibilisieren, indem Friseure als Botschafter für die Aufklärung fungieren. Denn Friseursalons sind Kommunikationszentren: Ob eine intensive Unterhaltung mit dem Friseur oder ein Plausch mit anderen Kunden, ein Friseurbesuch beinhaltet immer auch einen regen Informationsaustausch. Grund genug, an diesem Punkt mit der Aufklärung anzusetzen. Ganz unter dem Motto »Sprechen wir über AIDS, damit wir eines Tages nicht mehr über AIDS sprechen müssen«.
Posted: 31.10.2011
Kultur

Jugendfilmtage 2011: Noch Plätze frei!

Die Jugendfilmtage 2011 zum Thema »Liebe, Freundschaft, Sexualität und HIV/AIDS« finden am 10. und 11. November im CinemaxX Bremen statt ... mehr
Die Jugendfilmtage 2011 zum Thema »Liebe, Freundschaft, Sexualität und HIV/AIDS« finden am 10. und 11. November im CinemaxX Bremen statt.

Die folgenden Filme richten sich an Schulklassen und sind noch nicht vollständig belegt:
Sommersturm, Bin ich sexy und Themba am 10. November; Tsatsiki, Vorstadtkrokodile 2 und Hilfe ich bin ein Junge am 11. November.

Informationen zu den Filmen kannst du im Flyer oder unter www.jugend-film-tage.de nachlesen.

Rückfragen und Anmeldung:
Bernd Thiede
thiede@ratundtat-bremen.de
Telefon (04 21) 70 41 70
Posted: 25.10.2011
Kultur

queer lab Band 3: »Sissy Boyz. Queer Performance

«

Sissy Boyz. Queer Performance versammelt Analysen und Performancebeschreibungen der queerfeministischen boygroup Sissy Boyz ... mehr
Sissy Boyz. Queer Performance versammelt Analysen und Performancebeschreibungen der queerfeministischen boygroup Sissy Boyz. Dan, Denniz, Joey, Mike und Steve – seit 2002 haben sie mit Hilfe von Drag Performances queeres Begehren mit Humor und Spaß auf die Bühne gebracht. Irgendwo zwischen subversiver Kunst, Aktivismus, feministischer Propaganda, Burlesque und pubertärem Träumen bewegen sich die konzeptuellen Arbeiten der Künstler_innengruppe: überfallartige Videoshootings auf Parkplätzen, Autogrammstunden in Einkaufspassagen, Einhörner, die mit Dildos auf dem Kopf über die Bühnen von Ladyfesten tänzeln und immer wieder kursierende Auflösungsgerüchte – daneben können die Jungs von Take That einpacken.
Mit einer Foto-Love-Story, Auftrittsscripten, Analysen zu Männlichkeit(en), Trans- und Geschlechterverhältnissen, Streitereien und selbststigmatisierenden Intimitäten, einem scharf diagnostischen Beitrag der Praxisgemeinschaft Ärzte ohne Ängste sowie – nicht zu vergessen – theoretische und literarische Analysen.
Von Jana Katz, Martina Kock, Sandra Ortmann, Jana Schenk, Tomka Weiss (Hg.)

Mit Beiträgen von Josch Hoenes, Gin Müller, Noah Munier, Rike Oehlerking, Claudia Reiche u.a.

152 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, deutsch, Preis: 12 €
ISBN 978-3-930924-19-6

zu bestellen bei: info@thealit.de

Die Buchreihe queer lab des thealit Verlags queer lab versammelt experimentelle literarische und bildnerische Arbeiten. Als ein queeres Labor widmet sie sich Darstellungen von Geschlechter_un_ordnungen, die auch formal durchquerend vorgehen.

thealit Frauen.Kultur.Labor
www.thealit.de
Posted: 23.10.2011
Politisches Engagement

Antrag auf Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle in Bremen abgelehnt

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat festgestellt, dass sich jede dritte Person bereits diskriminiert gefühlt hat ... mehr
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat festgestellt, dass sich jede dritte Person bereits diskriminiert gefühlt hat, oft ohne von dem Recht auf Schutz davor zu wissen. Sie hat daher im Februar 2011 eine »Koalition gegen Diskriminierung« mit Ländern und Kommunen ins Leben gerufen. Als erste Bundesländer sind Berlin und Hamburg beigetreten.

Der Antidiskriminierungsverband kritisiert, dass es immer noch zu wenig Beratungsstellen in Deutschland gibt. Für den Bremer Abgeordneten Cindi Tuncel (Die Linke) ist jedoch ein flächendeckendes Netz an Beratungsstellen dringend nötig. »Auch in Bremen gibt es Beratungsstellen, an die sich Betroffene wenden können. Sie haben sich aber nur auf die Beratung bei einzelnen Diskriminierungstatbeständen spezialisiert. Eine horizontal angelegte Beratungsstelle, die alle Diskriminierungen wie Geschlecht, Alter oder Herkunft berücksichtigt und gleichzeitig auf alle Lebensbereiche eingeht, gibt es in Bremen nicht«, informiert der Abgeordnete. »Dabei hat sich in der Beratungserfahrung gezeigt, dass viele Menschen mehrere Diskriminierungsmerkmale aufweisen, die gar nicht klar voneinander zu trennen sind. Eine zentrale und unabhängige Antidiskriminierungsstelle soll die bestehenden Beratungsangebote ergänzen und mit ihnen kooperieren.«

Der Antrag der Linksfraktion wurde Ende September in der Bremischen Bürgerschaft abgelehnt.
Posted: 05.10.2011
Kultur

Neue Ausstellung im KWEER

Unter dem Motto »Von der Rolle« sind im KWEER Bilder in Acryl von Reiner Neumann zu bestaunen. Der Titel ist sowohl Inhalt als auch Hinweis auf ... mehr
Unter dem Motto »Von der Rolle« sind im KWEER Bilder in Acryl von Reiner Neumann zu bestaunen.
Der Titel ist sowohl Inhalt als auch Hinweis auf das hauptsächlich verwendete Werkzeug, eine vom Linoldruck her bekannte Gummirolle.
Posted: 22.09.2011
Partys und Events

Kultur-Highlights zum Auftakt der Gala-Party-Night

Unter dem Motto »Bremen Total!« feiert das RAT&TAT-Zentrum am Samstag seinen 29. Geburtstag mit der beliebten Gala-Party-Night im Café Sand ... mehr
Unter dem Motto »Bremen Total!« feiert das RAT&TAT-Zentrum am Samstag seinen 29. Geburtstag mit der beliebten Gala-Party-Night im Café Sand. Viele Sponsoren und Künstler aus Bremen unterstützen die Benefizveranstaltung zugunsten des Zentrums.

Eröffnet wird das Kulturprogramm um 22:00 Uhr durch die A-capella-Gruppe Pro Vocant, die einige der Stücke anstimmt, mit denen sie sich dieses Jahr für den German Acapella BundesContest qualifiziert hat.
Danach erleben die Gäste ein weiteres Bremer Highlight. Die Gewinnerin des Deutschen Rock- und Pop Preises 2010 Steff Heinken wird eine Stunde lang das Publikum begeistern.
Unter die Gäste mischt sich derweil der junge Zauberkünstler Marvinio, der selbst den großen Magier Hans Klok schon überraschen konnte.
Seinen Abschluss findet das Kulturprogramm in einer spektakulären Feuershow am Strand, während drinnen beim Eröffnungswalzer in die Partynacht getanzt wird. Scavi & Ray sponsort dazu den
Geburtstagsprosecco.

Karten gibt es noch an der Abendkasse für 8 Euro.
Posted: 21.09.2011
Beratung, Schulung, Aufklärung

Neue Statistik zum Sexualverhalten von Schwulen in Europa

Die Online-Befragung EMIS (European MSM Internet Survey) liefert neue Zahlen über schwulen Sex in Europa: Das Schutzverhalten in Deutschland ist ... mehr
Die Online-Befragung EMIS (European MSM Internet Survey) liefert neue Zahlen über schwulen Sex in Europa: Das Schutzverhalten in Deutschland ist stabil und schneidet im Vergleich bestens ab. Vorsorge-Untersuchungen auf sexuell übertragbare Infektionen sind hingegen völlig unzureichend.

 Mehr Infos zu den Ergebnissen der Umfrage auf IWWIT.
Posted: 31.08.2011
Politisches Engagement

Senatsempfang zum 10-jährigen Jubiläum des Lebenspartnerschaftsgesetzes

Am 1. August fand anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Lebenspartnerschaftsgesetzes ein Empfang im Bremer Rathaus statt ... mehr
Am 1. August fand anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Lebenspartnerschaftsgesetzes ein Empfang im Bremer Rathaus statt. Der Staatsrat bei der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen, Horst Frehe, lud hierzu ein. Der Senat und das RAT&TAT-Zentrum erinnerten gemeinsam an das Jubiläum und an die Entwicklung, die dazu geführt hat. Neben Horst Frehe sprachen Werner Steinmeyer, der Leiter der Elterngruppe des Zentrums, Reiner Neumann für den Vorstand und als Lebenspartnerin Christa Piater.

Der Weg bis zur Umsetzung des Lebenspartnerschaftsgesetzes in Deutschland war lang. Schon in den 80er Jahren forderten die Grünen die Ehe für Lesben und Schwule.

Der Schwulenverband in Deutschland initiierte die bundesweite Aktion Standesamt am 19. August 1992. Über 250 Paare in 50 Städten in Deutschland bestellten das Aufgebot auf den Standesämtern zum Zwecke der Eheschließung. Auch in Bremen waren fünf Paare zum Standesamt gekommen. Der Leiter des Standesamts nahm die Bestellung des Aufgebotes zur Eheschließung an und überreichte auch gleich die Ablehnung. Diese Aktion löste in Bremen und anderen Städten ein großes Medienecho aus. Forderungen zur rechtlichen Gleichstellung für Lesben und Schwule wurden deutlich.

In Bremen gab es im Jahr 2000 die Aktion »Bremen sagt ja« zum Gesetzentwurf der Eingetragenen Lebenspartnerschaft für Schwule und Lesben. Ein Bündnis von verschieden Organisationen, Gruppen und Initiativen unter der Federführung des RAT&TAT-Zentrums beteiligte sich daran. 2880 Unterschriften wurden dem damaligen Bürgermeister Hennig Scherf überreicht.

Erst 2001 hat die rot-grüne Bundesregierung gegen heftigen Widerstand der CDU-regierten Landesregierungen im Bundesrat und unter Aufteilung des ursprünglichen Gesetzentwurfes das Lebenspartnerschaftsgesetz im Bundestag durchgesetzt. Seitdem wurde eine Angleichung der Rechtsvorschriften für gleichgeschlechtliche Paare über Gerichtsverfahren und Änderungen der Bundes- und Landesgesetze erreicht. Reiner Neumann, Vorstand des RAT&TAT-Zentrums, fordert jetzt eine Änderung im Einkommenssteuerrecht und beim gemeinschaftlichen Adoptionsrecht, damit endlich die volle Gleichstellung mit Eheleuten umgesetzt wird. 

515 Paare sind bis Mitte 2011 im Land Bremen eine Lebenspartnerschaft eingegangen.

 Zum Jubiläum der »Homo-Ehe« sendete Radio Bremen TV einen Beitrag in der Talkshow Ansichten sowie im Magazin buten und binnen.
Im Nordwestradio war Bernd Thiede zum gleichen Thema Gast in der Gesprächszeit.


Im Bild: Werner Steinmeyer, Reiner Neumann, Staatsrat Horst Frehe, Christa Piater und Bernd Thiede
Posted: 03.08.2011
Politisches Engagement

Bremens neu gewählte Landesregierung setzt sich für Lesben und Schwule ein

SPD und Grüne haben die Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik für Schwule und Lesben in den Entwurf ihres Koalitionsvertrages ... mehr
SPD und Grüne haben die Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik für Schwule und Lesben in den Entwurf ihres Koalitionsvertrages aufgenommen.
 
In den letzten Jahren hat die rotgrüne Landesregierung mit ihrer Gleichstellungspolitik die rechtliche Situation für eingetragene Lebenspartnerschaften verbessert, indem sie eine Gleichstellung mit der Ehe in allen gesetzlichen Regelungen im Land Bremen vorgenommen hat. Als erstes Bundesland hat sie in die Bremer Landesverfassung den Schutz von eingetragenen Lebenspartnerschaften in Artikel 21 aufgenommen.

Initiativen der Landesregierung, die diskriminierenden Regelungen des Bundes im Steuer-, Ausländer- und Adoptionsrecht zu verändern, unterstützen wir ausdrücklich. Gleichzeitig unterstützen wir ihre Forderung nach Aufnahme des Verbotes der Diskriminierung aufgrund der »sexuellen Identität« in das Grundgesetz.

Eine rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen bedeutet aber noch keine automatische Akzeptanz der Lebensweisen von Lesben und Schwulen. Die Diskriminierung im Alltag ist für viele Bremer Lesben und Schwule spürbar, wie die Ergebnisse der Bremer Umfrage zur Lebenssitutation von Lesben, Schwulen und Bisexeullen belegen. Homophobe Reaktionen wie körperliche und verbale Gewalt in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Öffentlichkeit sind vielfältige Realität.
 
Deshalb begrüßen wir ausdrücklich die Erarbeitung eines umfassenden Aktionsplans gegen Homophobie im Land Bremen. Hierzu bedarf es einer Struktur, die die Ausarbeitung leistet und eine gute Zusammenarbeit vieler Gruppen, Beratungsstellen und Interessenverbände ermöglicht.
 
Gleichzeitig befürworten wir die Maßnahmen zum Schutz der Rechte von Inter- und Transsexuellen Menschen, um ihre Lebenssituation zu verbessern.
Posted: 22.06.2011
Politisches Engagement

17. Mai 2011 – Internationaler Tag gegen Homophobie

Seit 2005 finden in vielen Ländern der Welt am 17. Mai Aktionen statt, um auf die nach wie vor weit verbreitete Homosexuellenfeindlichkeit ... mehr
Seit 2005 finden in vielen Ländern der Welt am 17. Mai Aktionen statt, um auf die nach wie vor weit verbreitete Homosexuellenfeindlichkeit hinzuweisen und die Durchsetzung der Menschenrechte auch für Lesben und Schwule einzufordern. Auf dem Bremer Marktplatz soll aus diesem Anlass um 17:00 Uhr ein »Same Sex Hand Holding« stattfinden, das heißt, gleichgeschlechtliche Paare zeigen durch Händchenhalten, wie normal und selbstverständlich ihre Liebe ist. Bei einem Regenbogen-Flash in Hannover werden zeitgleich mit vielen anderen Städten zahllose Luftballons aufsteigen und die Forderungen nach gleichen Rechten verbreiten. Das Datum erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus der Liste der Krankheiten strich. Wie der Zufall es wollte, spielte die Zahlenfolge 17.5. in Deutschland eine unrühmliche Rolle bei der Diskriminierung Homosexueller, erinnert sie doch an den erst 1994 endgültig abgeschafften Paragraphen 175 StGB, der homosexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe stellte. Umgangssprachlich spottete mancher, »der hat doch auch am 17.5. Geburtstag«, um jemanden als schwul zu diskreditieren.

Das RAT&TAT-Zentrum für Schwule und Lesben unterstützt die Aktionen, die zu mehr Toleranz und Akzeptanz in der Bevölkerung beitragen können. Auch in Bremen erleben Lesben und Schwule beinahe täglich Anfeindungen, wie aktuelle Umfragen bestätigen. Das Wort »schwul« ist eins der am häufigsten benutzten Schimpfwörter unter Jugendlichen. Auf der Ebene der Gesetzgebung ist in Bremen schon viel erreicht worden, aber wir fordern alle demokratischen Parteien auf, nach der Bürgerschaftswahl zügig an die im Wahlkampf zugesagte Erarbeitung eines Aktionsplans Homophobie zu gehen und die Ergebnisse konsequent und zeitnah umzusetzen. Ein besonderer Schwerpunkt sollte dabei auf die Aufklärungsarbeit in Schulen und Jugendeinrichtungen gelegt werden.
 
Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender müssen im täglichen Leben sichtbar sein, denn gerade junge Menschen im Coming Out brauchen Vorbilder für die persönliche Rollenfindung. Schaffen wir gemeinsam die Voraussetzungen, dass sich jede/r in dieser Stadt angstfrei zu seiner / ihrer sexuellen Identität bekennen kann.

Berlins Regierender Bürgermeister: Bundesregierung ist im Kampf gegen Homophobie nicht wahrnehmbar

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie erklärt der stellvertretende SPD-Parteivorsitzende und Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit:

»Die Situation von Homo-, Bi- und Transsexuellen ist immer noch besorgniserregend. Nach wie vor steht Homosexualität in zahlreichen Ländern unter Strafe. Hier gilt es, mit aller Kraft dagegen zu kämpfen. Die Bundesregierung ist hier in keiner Form wahrnehmbar.
In Deutschland ist die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexualität in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Hierzu hat die SPD in Regierungsverantwortung maßgeblich beigetragen. Aber trotz Lebenspartnerschaftsgesetz und Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz sind immer noch viele Fragen offen: Dazu gehört neben der steuerrechtlichen Gleichstellung eingetragener Partnerschaften auch das Adoptionsrecht.
Mit Besorgnis erfüllen mich homophobe Vor- und Zwischenfälle bei Jugendlichen in Deutschland. Hier muss die Zivilgesellschaft Gesicht zeigen. Ich fordere daher alle auf, gegen jedwede Form der Diskriminierung aufzustehen. Vor allem in den Schulen muss noch mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden, um eine gleichberechtigte Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Orientierungen zu erreichen.
Die SPD steht für eine offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft. Niemand darf auf Grund seiner Lebensweise ausgegrenzt werden. Toleranz ist eine elementare Grundlage für den sozialen Zusammenhalt. Akzeptanz und Respekt müssen hinzukommen, damit wir in einer Gesellschaft leben können, in der wir ohne Angst verschieden sein können.
Es ist noch ein weiter Weg.«
Posted: 10.05.2011
Neues aus dem Zentrum

Die Beratungsstelle wird 25!

Die Beratungsstelle des RAT&TAT-Zentrums besteht in diesem Monat 25 Jahre. Vor dem Aufbau mit professionellen Mitarbeitern berieten schon die ... mehr
Die Beratungsstelle des RAT&TAT-Zentrums besteht in diesem Monat 25 Jahre. Vor dem Aufbau mit professionellen Mitarbeitern berieten schon die ehrenamtlichen Berater des Zentrums zu den Themenbereichen Homosexualität, schwules Leben und der neuen Krankheit Aids. In den Medien wurde von einer »Schwulenkrankheit« berichtet, und es bestand die Gefahr, dass die vorhandene Diskriminierung von schwulen Männern dadurch verstärkt werden würde. Die Krankheit Aids forderte neue Wege und eine Professionalisierung der Arbeit. Im April 1986 wurden die neuen Mitarbeiter über ABM-Mittel finanziert. 1988 wurden die Stellen und Sachmittel durch die Bundesregierung (Modellprojekt zu Aids) und seit 1992 aus den Bremer Haushaltsmitteln gefördert.

Die Mitarbeiter hatten zu Beginn Pionierarbeit zu leisten: Informationen über Aids waren zwar vorhanden, aber die Berichte in den Medien verunsicherten nicht nur die Allgemeinheit und die Hauptbetroffenengruppen, sondern auch das medizinische Fachpersonal und andere professionelle Gruppen. Hilfen für Menschen mit HIV und Aids waren im medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Bereich nur unter Mühen und mit großem, persönlichen Arbeitsaufwand zu erbringen.

Vielfältige Angebote und anonyme Beratung als Schlüssel zum Erfolg
In den 25 Jahren der regionalen Aids-Arbeit ist es Bremen gelungen, statt seuchenrechtliche Maßnahmen zu ergreifen, auf Solidarität und Akzeptanz der Lebenssituation von Betroffenen sowie anonyme und vertrauliche Beratungen zu setzen. Hierdurch wurden Beratung, Begleitung und Prävention angenommen. Die intensive Kooperation zwischen Gesundheitsamt und der Gay Community haben sich bewährt.
Das RAT&TAT-Zentrum hat 1994 eine lesbische Mitarbeiterin angestellt. Seitdem suchen verstärkt lesbische Frauen die Beratungsstelle auf. Im Mittelpunkt dieser Beratungen stehen weniger die Themen HIV und Aids als Fragen zu der Gestaltung von lesbischen Beziehungen. Gleichzeitig bildeten sich verschiedene Selbsthilfe- und Arbeitsgruppen zu lesbischem Leben.
Das Zentrum ist im Bremer Raum die kompetente und verlässliche Adresse für alle Fragen im Bereich der Gleichgeschlechtlichen Lebensweisen sowie zu HIV und Aids. Im Laufe der Jahre haben wir unsere Angebote kontinuierlich den veränderten Bedingungen angepasst. Die Beratungsstelle im RAT&TAT-Zentrum ist fest eingebunden in das Netz der psychosozialen Beratungsstellen in Bremen.
 
Veränderungen der Arbeit im HIV-Bereich
Das umfassende medizinische Wissen um HIV und die verbesserten medizinischen Behandlungsmethoden für Menschen mit HIV seit Mitte der 90er Jahre hat die Immunschwäche zu einer behandelbaren chronischen Krankheit gemacht. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht nicht mehr der Tod, sondern der Blick auf das Leben und die Gestaltung des Alltags. Fragen nach der Erwerbsarbeit und sinnvoller Beschäftigung stellen sich. Gleichzeitig zeigen sich die Folgen der langen Zeit der Infektion und die Nebenwirkungen der antiretroviralen Medikamente. Mehr medizinisches Wissen und Behandlungen führen bei vielen zu Überforderungen bei Entscheidungen für eine Therapie und Behandlung. Die Fragen nach Partnerschaft, Liebe und Sexualität bleiben in ihrer Dynamik erhalten. Die Kürzungen bei den Sozialleistungen treffen die vielen jungen Aids-Kranken hart. Das Leben mit Grundsicherung oder Hartz IV ist für viele vorprogrammiert.
In der Präventionsarbeit ist flexibles und kreatives Handeln notwendig. Ein Heilmittel ist immer noch nicht in Sicht. Safer Sex ist auch 2011 eine notwendige Maßnahme. Sexuell übertragbare Erkrankungen haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Diese müssen ebenfalls thematisiert werden.
Wir haben auf die neuen Kontaktmöglichkeiten für schwule Männer oder Männer, die Sex mit Männern haben, im Internet reagiert. In Zusammenarbeit mit den bundesweiten Zentren bieten wir eine Chatberatung in den Kontaktportalen der Gay Community an. Unser Präventionsangebot haben wir daraufhin erweitert. Gleichzeitig unterstützen wir die IWWIT-Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe und nehmen an den IWWIT-Testwochen teil.
Schulaufklärungsveranstaltungen zu den Themen HIV/Aids und zu Gleichgeschlechtlichen Lebensweisen sind weiterhin ein wichtiger Baustein der Prävention. Hier haben sich verschiedene Kooperationen mit Quartier e.V., queerfilm e.V., Pro familia und der AIDS/STD-Beratung des Gesundheitsamtes entwickelt und bewährt.

Veränderungen der Arbeit durch verbesserte gesellschaftliche Rahmenbedingungen für Gleichgeschlechtliche Lebensweisen
Die Lebenssituation von schwulen Männern Anfang der 80er Jahre in Deutschland war geprägt durch die Existenz des § 175 Strafgesetzbuch, nach dem sexuelle Handlungen zwischen Männern unter 18 Jahren und Männern über 18 Jahren unter Strafe gestellt wurden. Vorurteile und Diskriminierungen in vielen gesellschaftlichen Bereichen wie Medien, Medizin, Militär, Kirche und Schule waren allgegenwärtig.
Deutliche Veränderungen gab es erst Anfang der 90er Jahre, als beispielsweise der § 175 aus dem Strafgesetzbuch und die Klassifikation Homosexualität durch die World Health Organization (WHO) aus dem Katalog der Krankheitsdiagnosen gestrichen wurden. Weitere Verbesserungen für Schwule und Lesben erfolgten durch das Lebenspartnerschaftsgesetz, das Allgemeine Gleichstellungsgesetz und den Antidiskriminierungsschutz in der Bremischen Landesverfassung. Neben den Beratungsgesprächen zum Coming Out und zur Gestaltung gleichgeschlechtlichen Lebens waren nun auch Fragen zum Lebenspartnerschaftsgesetz Gesprächsinhalte.
 
Am Anfang unserer Beratungsarbeit gab es in Bremen eine eingeschränkte Infrastruktur für Schwule, Lesben und Bisexuelle. Heute haben wir ein vielfältiges Angebot von verschiedenen Gruppen und Vereinen, mit einem breiten Spektrum von Kultur- und Freizeitangeboten. Auf diese Angebote verweisen wir gerne, wenn Kontakte gesucht werden und persönliche Interessen und Vorlieben hierzu geäußert werden.
 
Einsparungen erfordern Kreativität und gefährden die Qualität der Arbeit
Die Mitarbeiter der Beratungsstelle im RAT&TAT-Zentrum begleiten jährlich ca. 50 Menschen mit HIV/Aids sowie deren Freunde und Angehörigen. Jährlich führen wir ca. 700 telefonische und ca. 600 persönliche Beratungsgespräche bei Fragen zu HIV/Aids und Gleichgeschlechtlichen Lebensweisen. Aufklärungsveranstaltungen für Schulklassen und andere Gruppen sind weiterhin notwendig. Präventionsangebote und -aktionen zur Verhinderung von Neuinfektionen sind wichtige Bereiche für eine nachhaltige Arbeit. Aufgrund der Deckelung der Zuwendungen seit 10 Jahren sind wir gefordert, Eigenmittel in Höhe von 30.000 € selbst zu erwirtschaften. Dies ist nur mit Sponsoren, der Unterstützung der Gay Community und Spenden möglich. Vorbeugen ist besser als für die Versorgung von Kranken zu zahlen. Die Bremer Politik hat sich für eine Förderung der Beratungsstelle entschieden. Wir fordern alle auf, uns bei der Fortführung der Arbeit zu unterstützen. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei den freiwilligen Helferinnen und Helfern, ohne die wir diese Arbeit nicht so umfangreich durchführen können.
 
Aus Anlass dieses Jubiläums findet ein Empfang für eingelandene Gäste in der Oberen Rathaushalle statt. Bürgermeister Jens Böhrnsen ist der Gastgeber.

 Das Jubiläum in den Medien:

Der Regionalsender Radio Bremen hat in seinem TV-Magazin buten un binnen am 12. April einen Beitrag zum 25-jährigen Jubiläum der Beratungsstelle gesendet. Das Video kannst du dir hier ansehen.

Auch die Deutsche AIDS-Hilfe hat auf ihrer Website über das Jubiläum geschrieben. Zum Nachlesen klicke hier.


Foto: Das Team der Beratungsstelle (Arno Oevermann, Bernd Thiede und Annette Mattfeldt)
Posted: 15.04.2011
Politisches Engagement

Plakat-Aktion gegen rechte Szeneläden

»Wir wollen keinen Nazi-Laden!« Unter diesem Motto sprechen sich über 40 Bremer Organisationen, Einrichtungen und Initiativen auf einer ... mehr
»Wir wollen keinen Nazi-Laden!« Unter diesem Motto sprechen sich über 40 Bremer Organisationen, Einrichtungen und Initiativen auf einer gemeinsamen Plakatwand in der Faulenstraße öffentlich gegen die Verbreitung rechtsextremer Geschäftsstrukturen in Bremen aus. Das RAT&TAT-Zentrum und die Jugendgruppe Respekt sind zwei davon.

Die Plakatierung ist eine Initiative des »Stephanikreis Ladenschluss«. Er nimmt die geplanten Anti-NPD-Aktionen am 1. Mai zum Anlass, um einmal mehr »auch auf die alltägliche Präsenz rechtsextremer Aktivitäten in unserer Stadt aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass sich eine große, öffentliche Mehrheit dagegen stellt«. Zu den Teilnehmenden zählen Menschenrechtsinitiativen, Gewerkschaften, Sportverbände, Parteien, Bildungs- und Jugendeinrichtungen.

Der Standort in der Faulenstraße ist bewusst gewählt. Gleich neben der Plakatwand ist der rechtsextreme Szeneladen »Sportsfreund« ansässig. Er steht seit drei Jahren immer wieder im Fokus der Bremer Kampagne »Ladenschluss«. Wie der Stephanikreis betont, geht es dabei nicht nur um diesen Laden und darum, den eigenen Stadtteil »nazi-frei« zu halten. Vielmehr will man, durch die Einbindung von Bündnispartnern aus ganz Bremen und aus unterschiedlichen Zusammenhängen eine Atmosphäre fördern, in der sich Rechtsextreme »einfach nicht mehr wohl fühlen können«.

Die erste Plakataktion »Wir wollen keinen Naziladen im Stephaniviertel, in Bremen oder anderswo« startete am 15. März und dauerte zehn Tage. Sie soll bis zum Sommer mehrmals wiederholt werden.
Posted: 29.03.2011

Was geht ab?

Bundesliga live im KWEER

28.01.2012, 15:00 Uhr
RAT&TAT-Zentrum
SV Werder Bremen – Bayer 04 Leverkusen. Anpfiff ist um 15:30 Uhr.
mehr

Ausstellungseröffnung:
männliche Porträts und Akte von Ulrich Maas

29.01.2012, 15:00 Uhr
RAT&TAT-Zentrum
Ebenmäßige junge Gesichter, ältere gelebte Männer, erotische Akte in Graphit, Öl und Acryl...
mehr

Mopro


Lade dir hier das aktuelle Monatsprogramm herunter!
Download starten