Queer Power Month 2021 -
queere Veranstaltungen von September bis November

Der Queer Power Month Bremen lädt auch im Herbst 2021 alle Menschen ein – zu Austausch und Angeboten rund um queere Geschichte sowie Lebensweisen und Erfahrungen von queeren Menschen, das heißt unter anderem von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und inter* Menschen.

Seit 2019 beiteiligen sich jeden Herbst queere Initiativen und Vereine, um ein interessantes Programm mit vielfältigen Inhalten anzubieten. Dieses Jahr gibt es wieder über 25 Programmpunkte in Bremen und Bremerhaven für Euch.

Das Rat&Tat-Zentrum beteiligt sich unter anderem mit folgenden Veranstaltungen:

Carsten Langner in Concert
    am 07.10.2021 um 19:30 Uhr im Kweer

Transidentitäten im Comic - Lesung und Diskussion
    am 09.10.2021, 19:00 Uhr im Kweer

Me, myself & the others - Workshop zu Geschlechterbildern
   Freitag 15.10. von 14 bis 19 Uhr und Samstag 16.10. von 10 bis 16 Uhr im
   Rat&Tat-Zentrum (Anmeldung erforderlich)

Lesbe ist nur ein Wort - Konzert und Lesung
   am 30.11.2021 um 19 Uhr im Wallsaal der Stadtbibiliothek


Die Teilnahme an den meisten Programmpunkten ist kostenlos und hoffentlich unter Beachtung der 3G-Regeln in Präsenz möglich.

Das ganze Programm gibt es hier als PDF Programmheft QPM 2021

 

Wir nehmen Abschied von Helmut Koch

Helmut Koch ist am 1. September im Alter von 92 Jahren gestorben. Wir trauern um einen lieben Menschen, engagierten Mitstreiter und entschiedenen Kämpfer für die Rechte homosexueller Menschen. So setzte er sich unter anderem ein für die Abschaffung des § 175 StGB, kämpfte für die Wiedergutmachung des erlittenen Unrechts der Opfer des Nazi-Regimes, vertrat das Rat&Tat-Zentrum einige Jahre im Rundfunkrat und engagierte sich auch in der Vorstandsarbeit.
Helmut, wir haben dir viel zu verdanken. Ruhe in Frieden.

Helmut 2019 im Video-Interview zum §175 bei Bremen 2

 

Trotz Corona ist unsere Beratungsstelle für Euch da!

Ihr erreicht die telefonische Beratung unter der bekannten Rufnummer 0421 / 704170 an folgenden Tagen:
Mo, Mi, 11:00 - 13:00 Uhr und Di, Do, 15:00 - 17:00 Uhr.
Unter dieser Rufnummer könnt ihr auch Beratungstermine vereinbaren. Ihr könnt auch gerne den Anrufbeantworter oder die E-Mail-Adresse beratung@ratundtat-bremen.de nutzen.

 

Wir wünschen Euch alles Gute in dieser fordernden Zeit!

   

»Informations for queer refugees«

Come together! Legal advice about homosexuality and transidentity in Germany. Getting to know others with coffee, tea and snacks.

more informations in ten languages

how to find our location

Eine Spende für die Beratung von queeren Geflüchteten senden. Die Spende wird zweckgebunden für das Dolmetschen bei Beratungen und die Erstattung von Fahrtkosten verwendet.




Politisches Engagement

Regenbogenfahnen angezündet, Scheiben zerstört – queerfeindliche Angriffe in Bremen nehmen zu

In den letzten Wochen haben Angriffe auf LSBTIQ (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und queere Personen) in Bremen zugenommen ... mehr
In den letzten Wochen haben Angriffe auf LSBTIQ (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und queere Personen) in Bremen zugenommen. So wurden schon im Juni und Juli unter Anderem vor Supermärkten in Osterholz und Hemelingen mehrere Regenbogenfahnen angezündet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/4963491). Inzwischen wurde auch beim Klimacamp am Rathaus eine Fahne an einem Schlafzelt angezündet und es flogen Pflastersteine auf die Scheiben der FRIENDS-Bar. Nur mit Glück wurde keine*r ernsthaft verletzt.

Auch wir vom Rat&Tat-Zentrum sind seit Jahren Zielscheibe von queerfeindlichen Angriffen und vor Kurzem wurde nun die Plexiglasscheibe, die wir zum Schutz vor Attacken mit faulem Fisch und ähnlichem angebracht hatten, zerstört und bei einer Veranstaltung wurden Fahnen abgerissen.

Wir sind besorgt und wir sind wütend. Für uns stehen die Angriffe in Zusammenhang mit gesamtgesellschaftlichen, anti-demokratischen, LSBTIQ-feindlichen und antifeministischen Entwicklungen. Hass und Hetze gegen LSBTIQ nehmen nicht nur in Bremen zu: https://www.lsvd.de/de/ct/5698-Erneute-homophobe-Attacken-Innenpolitik-muss-Hasskriminalitaet-auf-die-Agenda-setzen

Auch wir fordern die Politik daher auf, endlich Ernst zu machen mit dem Schutz von LSBTIQ und der Erfassung, Prävention und Strafverfolgung LSBTIQ-feindlicher Hasskriminalität.

Alle Bremer*innen fordern wir auf, die Augen und Ohren offen zu halten und einzuschreiten, wenn sie Diskriminierung, Beleidigungen oder andere Angriffe gegen LSBTIQ mitbekommen. Eure Solidarität ist wichtig!

Betroffene möchten wir ausdrücklich bitten, die Vorfälle zu melden:

 In dringenden Fällen und wenn es z.B. Verletzungen gibt oder Spuren gesichert werden sollen, könnt ihr den Notruf 110 wählen.

 Auch wir sind unter beratung@ratundtat-bremen.de oder der Telefonnummer 0421-704170 erreichbar und können die Informationen aufnehmen und weiterleiten.

 Unter https://keine-randnotiz.de/#/ können die Vorfälle anonym für Bremen erfasst werden.

Nur so können wir LSBTIQ-feindliche Hasskriminalität einschätzen, sichtbar machen und bekämpfen.

Folgende Anlaufstellen sind auch zur Unterstützung und Beratung erreichbar:

 Die Polizei Bremen hat mit Daniel Blida einen Ansprechpartner für LSBTIQ. Ihr erreicht ihn über sein eigenes E-Mailpostfach persönlich: lsbti@polizei.bremen.de oder über die Polizeizentrale unter der Nummer 0421-362-0.

 In der Beratungsstelle des Rat&Tat-Zentrums könnt ihr mit solidarischen Berater*innen über eure Erlebnisse und Ängste sprechen, zur Ruhe kommen, euch sortieren und psychosoziale Unterstützung erfahren.

 Soliport berät Betroffene rechter Gewalt solidarisch und anonym unter 0421-17831212 und hat auch einige Tipps zur ersten Hilfe veröffentlicht: https://soliport.de/beratung/erste-hilfe

Passt auf euch auf!

 

Das KWEER hat wieder geöffnet

Barbetrieb am Freitagabend, Café am Sonntagnachmittag, Live-Übertragungen von Werderspielen, Gruppenangebote und viele Sonderveranstaltungen findet ihr in unserem Terminkalender!

 

Trotz Corona ist unsere Beratungsstelle für Euch da!

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Mo, Mi, 11:00 - 13:00 Uhr und Di, Do, 15:00 - 17:00 Uhr.
Unter dieser Rufnummer könnt ihr auch Beratungstermine vereinbaren. Ihr könnt auch gerne den Anrufbeantworter oder die E-Mail-Adresse beratung@ratundtat-bremen.de nutzen.

 

Wir wünschen Euch alles Gute in dieser fordernden Zeit!

   

Posted: 18.08.2021
Politisches Engagement

Queer Beach Festival im Café Sand

Am 14.8.2021 feiert das Rat&Tat-Zentrum open air mit Liveacts queeres Leben und den 39. Geburtstag des Zentrums. Ab 17 Uhr gibt es Livekonzerte ... mehr
Am 14.8.2021 feiert das Rat&Tat-Zentrum open air mit Liveacts queeres Leben und den 39. Geburtstag des Zentrums.

Ab 17 Uhr gibt es Livekonzerte von Gosia Jasinska, Lenna und call me when you're lonely.
Wenn um 22 Uhr die Sonne am Weserstrand versunken ist, ist Zeit für Lagerfeuerstimmung und Mitsingen. Volllblutmusiker*innen geben bis Mitternacht die Gelegenheit den Abend mit Freund*innen ausklingen zu lassen.

Die Benefizveranstaltung kostet keinen Eintritt - dank der Unterstützung durch den Landesaktionsplan. Das Rat&Tat-Zentrum dankt auch allen Sponsoren und bittet um Spenden für die Arbeit.

Coronabedingt sind Sitzplätze auf Gruppen von 10 Personen begrenzt und und Maßnahmen zum Infektionsschutz sind zu beachten.

Mehr zu den auftretenden Bands erfahrt ihr auf der Veranstaltungsseite!

 

Das KWEER hat wieder geöffnet

Barbetrieb am Freitagabend, Café am Sonntagnachmittag, Live-Übertragungen von Werderspielen, Gruppenangebote und viele Sonderveranstaltungen findet ihr in unserem Terminkalender!

 

Trotz Corona ist unsere Beratungsstelle für Euch da!

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Posted: 04.08.2021
Politisches Engagement

Bremen unterzeichnet Arbeitgeberdeklaration

Ab 1. Mai ist Bremen dabei! Der erste Mai ist der Tag der Arbeit. Passend dazu haben der Bremer Bürgermeister und der Finanzsenator für die ... mehr
Ab 1. Mai ist Bremen dabei!

Der erste Mai ist der Tag der Arbeit. Passend dazu haben der Bremer Bürgermeister und der Finanzsenator für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst jetzt die Deklaration #positivarbeiten unterzeichnet. Mit ihrer Unterschrift sichern sie zu: Menschen mit HIV sind bei uns willkommen, wir machen uns stark für Respekt und Selbstverständlichkeit.

Bundesweit haben mittlerweile über 100 Arbeitgeber:innen unterzeichnet, bereits zum Weltaidstag im Dezember unterzeichneten Radio Bremen und die BSAG.

Die Selbstverpflichtung der Arbeitgeberdeklaration zum diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Beschäftigten ist eine Umsetzungsmaßnahme aus den Ergebnissen der Onlineumfrage unter HIV-positiven Menschen in Deutschland. Die Umfrage erfasste die Lebensbereiche, in denen Menschen mit einer HIV-Infektion heute von Ungleichbehandlung und Diskriminierung besonders betroffen sind. Im Arbeitsleben und im medizinischen Versorgungsbereich sind die meisten Diskriminierungsfälle registriert worden. Als HIV-Beratungsstelle und als interessensvertretende Organisation von Menschen mit HIV ergeben sich daraus für uns wichtige Handlungsfelder unserer Arbeit. Unser Dachverband, die Deutsche Aids Hilfe und wir als Mitgliedsorganisation setzen die Deklaration als Maßnahme ein, um Arbeitgeber*innen zu sensibilisieren und um Betroffenen ein Instrument gegen diskriminierendes Verhalten in ihren Betrieben vor Ort bereitzustellen. Die zeichnenden Unternehmen verpflichten sich nicht nur gegen Diskriminierung aufgrund einer HIV-Infektion vorzugehen, sondern sie verfügen auch über eine zeitgemäße Sichtweise von Menschen mit einer HIV-Infektion als gleichwertig leistungsfähige Kolleg*innen in ihren Betrieben. Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wird bundesweit kritisch auf die Arbeitssituation und auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten geschaut und werden Forderungen zur Verbesserung gestellt. Die Deklaration zum diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Beschäftigten ist für uns eine Maßnahme der strukturellen Prävention in Betrieben. Wir freuen uns, dass die Stadt Bremen als einer der ganz großen Arbeitgeber diese Deklaration unterzeichnet hat.

Weitere Infos zur Deklaration in Deutschland: https://www.aidshilfe.de/positivarbeiten

 

 

Trotz Corona ist  unsere Beratungsstelle für Euch da!

Ihr erreicht die telefonische Beratung unter der bekannten Rufnummer 0421 / 704170 an folgenden Tagen:
Mo, Mi, 11:00 - 13:00 Uhr und Di, Do, 15:00 - 17:00 Uhr.
Unter dieser Rufnummer könnt ihr auch Beratungstermine vereinbaren. Ihr könnt auch gerne den Anrufbeantworter oder die E-Mail-Adresse beratung@ratundtat-bremen.de nutzen.

 

Wir wünschen Euch alles Gute in dieser fordernden Zeit!

   

Posted: 30.04.2021
KWEER

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Zum Jahresabschluss haben wir am 17.12. eine Online-Lesung zum Thema »Erinnern in Auschwitz - Auch an sexuelle Minderheiten« mit Lutz van Dijk ... mehr
Zum Jahresabschluss haben wir am 17.12. eine Online-Lesung zum Thema »Erinnern in Auschwitz - Auch an sexuelle Minderheiten« mit Lutz van Dijk durchgeführt, der uns aus Südafrika zugeschaltet war.

Lutz van Dijk erinnerte an die erste Reise einer Gruppe schwuler Männer aus Bremen nach Auschwitz im Jahr 1989 und erläuterte bislang weitgehend unbekannte Fakten und deckte Hintergründe auf, warum die Nazis sexuelle Minderheiten verfolgten. Unterstützt wurde er dabei von unserem Mitstreiter Jörg Hutter. Gemeinsam verfolgen sie einen menschlicheren und nicht heteronormativen Ansatz, um differenzierter zu verstehen, was damals geschah. „Offiziell wurden nur Männer gemäß des § 175 verurteilt. Lesbische Frauen, Transsexuelle und weitere sexuelle und geschlechtliche Minderheiten wurden nach anderen Gesetzen als „Asoziale“ oder „Kriminelle“ belangt.“ schreiben sie in der Einleitung zu dem Buch.

Erinnerung ist wichtig. Daran erinnerte auch Vorstandsmitglied Reiner Neumann in seinem Beitrag zum 75. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai: „Wichtig ist es auch für die heutige Generation wachsam zu bleiben – in einer Zeit, in der Menschen glauben, ungestraft uns Verbrecher nennen zu dürfen oder unser Vereinshaus mit faulen Eiern bewerfen.“

Damit bezog er sich auf die Äußerungen des Pastors Olaf Latzel, der Ende November vom Amtsgericht Bremen wegen Volksverhetzung verurteilt wurde. Mittlerweile hat die Bremische Evangelische Kirche Latzel für mindestens die Dauer des anstehenden Disziplinarverfahrens vom Dienst suspendiert.

 

Neuer Vorstand

Eine weitere gute Nachricht in eigener Sache: Wir gehen mit Verstärkung im Vorstand ins neue Jahr! Auf unserer Online-Vollversammlung im Dezember wurde Georg Dietsch als zusätzlicher Vertreter unseres Vereins in den Vorstand gewählt. Wir heißen ihn herzlich willkommen und wünschen ihm ein glückliches Händchen bei allen anstehenden Projekten und Entscheidungen!

Das Kweer bleibt natürlich bis auf weiteres geschlossen. Dementsprechend wird es für Januar auch kein Monatsprogramm und keinen Rundbrief geben. Unsere Beratungsstelle ist ab 6.1. wieder für Euch da, unsere Verwaltung arbeitet auch zwischen den Feiertagen weiter.

 

Die Beratungsstelle bleibt in der Zeit vom 24.12. bis 5.1. geschlossen.

Danach erreicht ihr die telefonische Beratung wieder unter der bekannten Rufnummer 0421 / 704170 an folgenden Tagen:
Mo, Mi, 11:00 - 13:00 Uhr und Di, Do, 15:00 - 17:00 Uhr.
Unter dieser Rufnummer könnt ihr auch Beratungstermine vereinbaren. Ihr könnt auch gerne den Anrufbeantworter oder die E-Mail-Adresse beratung@ratundtat-bremen.de nutzen.

Trotz Corona sind wir für Euch da!

Wir wünschen Euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

   

Posted: 23.12.2020
KWEER

Weltaidstag

Erstunterzeichnung der Deklaration #positivarbeiten in Bremen am 33. Welt-Aids-Tag am 1. Dezember Am Mittwoch, dem 25.11.2020 haben Jens ... mehr
Erstunterzeichnung der Deklaration #positivarbeiten in Bremen am 33. Welt-Aids-Tag am 1. Dezember

Am Mittwoch, dem 25.11.2020 haben Jens-Christian Meyer für die BSAG und Martin Niemeyer für Radio Bremen als erste Unternehmen in Bremen offiziell die Deklaration #positivarbeiten unterzeichnet. Anlässlich des diesjährigen Welt-Aids-Tages hatte das Rat&Tat-Zentrum zu der Unterzeichnung aufgerufen. Mit ihrer Unterschrift sichern die Arbeitgeber:innen zu: Menschen mit HIV sind bei uns willkommen, wir machen uns stark für Respekt und Selbstverständlichkeit.
Bundesweit haben mittlerweile über 100 Arbeitgeber:innen unterzeichnet, seit heute unter anderem auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Björn Böhning, Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, sowie die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer und zahlreiche weitere.

Im Anschluss an die Unterzeichnung im Rat&Tat-Zentrum gab es ein Gespräch mit den Unterzeichnern, Mitarbeiter:innen der Beratungsstelle des Rat&Tat-Zentrums, Pressevertreter:innen und einer HIV-positiven Person, die aus ihren eigenen Erfahrungen im Arbeitsleben berichten konnte.

v.l.n.r. Jens-Christian Meyer (BSAG), Arno Oevermann (Mitarbeiter der Beratungsstelle), Martin Niemeyer (Radio Bremen), Christiane Kaufmann (Mitarbeiterin der Beratungsstelle)

In diesem Jahr startet die Bremer Solidaritätsaktion mit der roten Schleife und mit dem diesjährigen »Aids-Teddy 2020« am 01. Dezember unter dem Motto »Globale Solidarität, geteilte Verantwortung«. Traditionell waren am Welt-Aids-Tag freiwillige Helfer:innen auf dem Bremer Weihnachtsmarkt und dem Schlachtezauber unterwegs, um zu informieren und Spenden für die notwendige Aids-Arbeit des Rat&Tat-Zentrums zu sammeln. Das fällt dieses Jahr natürlich coronabedingt aus. Aber auch dieses Jahr haben anlässlich des Welt-Aids-Tags viele Unternehmen und Einrichtungen ihre Unterstützung zugesagt.

 Weitere Infos zum Welt-Aids-Tag und zum Spendenteddy

 Weitere Infos zu #posithivarbeiten

 
Auch im Verein ist derzeit viel Kreativität gefragt, denn auch das Dezember-Monatsprogramm hat fast ausschließlich Veranstaltungen ankündigt, die nun doch nicht stattfinden können. Daher möchten wir insbesondere auf zwei Online-Termine aufmerksam machen. Ab dem 04.12. gibt es einen Schreibworkshop speziell für Trans*-, Inter*- und nicht-binäre Menschen. Am 17.12. um 19 Uhr gibt es eine Lesung mit Lutz van Dijk zum Thema »Erinnern in Auschwitz - Auch an sexuelle Minderheiten«, der uns aus Südafrika zugeschaltet sein wird. Dafür haben wir auch geplant, dass Interessierte ohne Internetanschluss gemeinsam mit uns im KWEER teilnehmen können. Bei Teilnahme vor Ort bitten wir um vorherige Anmeldung telefonisch oder per E-Mail.

Teilnahme an der Onlinesung »Erinnern in Auschwitz« unter https://kurzelinks.de/Lesung

Infos und Anmeldung zum Schreibworkshop unter fantastische.gruende@posteo.de 

 

Trotz Corona sind wir für Euch da!
Bitte schaut dennoch, ob Gruppenangebote stattfinden, das Kweer geöffnet hat oder Veranstaltungen durchgeführt werden können.


Die telefonische Beratung erreicht ihr unter der bekannten Rufnummer 0421 / 704170 an folgenden Tagen:
Mo, Mi, 11:00 - 13:00 Uhr und Di, Do, 15:00 - 17:00 Uhr.
Unter dieser Rufnummer könnt ihr auch Beratungstermine vereinbaren. Ihr könnt auch gerne den Anrufbeantworter oder die E-Mail-Adresse beratung@ratundtat-bremen.de nutzen.


Wir wünschen Euch für die nächste Zeit alles Gute!

   

Posted: 01.12.2020
KWEER

Ein buntes Herbstprogramm

Trotz Corona sind wir für Euch da! Bitte schaut dennoch, ob Gruppenangebote stattfinden, das Kweer geöffnet hat oder Veranstaltungen durchgeführt ... mehr
Trotz Corona sind wir für Euch da!
Bitte schaut dennoch, ob Gruppenangebote stattfinden, das Kweer geöffnet hat oder Veranstaltungen durchgeführt werden können.


Die telefonische Beratung erreicht ihr unter der bekannten Rufnummer 0421 / 704170 an folgenden Tagen:
Mo, Mi, 11:00 - 13:00 Uhr und Di, Do, 15:00 - 17:00 Uhr.
Unter dieser Rufnummer könnt ihr auch Beratungstermine vereinbaren.Ihr könnt auch gerne den Anrufbeantworter oder die E-Mail-Adresse beratung@ratundtat-bremen.de nutzen.

Wir wünschen Euch für die nächste Zeit alles Gute!

 

Ein bunter Herbst - hoffentlich...

Niemand weiß zum jetztigen Zeitpunkt, ob Corona uns in der kälteren Jahreszeit noch mal ausbremsen wird. Geplant sind aber viele Veranstaltungen, die auch bei eingeschränkten Möglichkeiten Interessantes und Unterhaltung versprechen.

Ausgezeichnet angenommen wurde bereits der Queer Power Month, den viele Initiativen in Bremen gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Herzlichen Dank noch mal an alle Engagierten! Eine wichtige Veranstaltung war für uns auch die Umbennung der Haltestelle Ulrichsplatz. Jörg Hutters interessante Recherchen könnt ihr bei uns online als PDF herunterladen. Bei Facebook haben wir für Euch ein paar Impressionen der Reden und Musikbeiträge.

Dr. Jörg Hutter über Karl-Heinrich Ulrichs und die historischen Hintergründe zum §175

Wir freuen uns sehr, dass trotz coronabedingter Einschränkungen vom 6. bis 11. Oktober das 27. queerfilm festival im City46  stattfindet. Reservierungen sind ab sofort möglich. Ausführliche Infos gibt es unter queerfilm.de.

Im KWEER ist natürlich im Oktober auch wieder einiges los. Gern könnt ihr spontan vorbeikommen, z.B. zum Kaffeeklatsch am Sonntagnachmittag, zum Cocktailabend am ersten Freitag oder zu einer unserer Quizveranstaltungen. Selbstverständlich gelten in jedem Fall die Vorgaben zur Vermeidung von Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Im Programm haben wir auch weiterhin die Live-Übertragungen der Fußball-Bundesliga der Männer. Wegen des großen Interesses daran bitten wir um vorherige Reservierung per Mail an kweer@ratundtat-bremen.de.

Um das Thema Fußball geht es auch bei den Rainbow Pieces am 19.11. um 19 Uhr in der Immanuel-Gemeinde. Zum Thema "Der Fußball und die Vermarktung eine traditionellen Männerbildes" geht es im tollen Film »Mario«. Danach stehen Christian vom Rat&Tat und Oliver von den Green Hot Spots für eine Diskussion zur Verfügung.  Alle Infos hier

Besonders freuen wir uns auf das Konzert am 23.10. mit Luka und Kai, dem Folk-Duo, das hin und wieder auch Abstecher in den Pop oder Blues unternimmt. Wenn ihr sicher gehen wollt, dafür einen Platz zu bekommen, bitten wir ebenfalls um Reservierung unter obiger Mailadresse. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

In der Planung für November / Dezember haben wir u.a. ein weiteres Konzert und eine Online-Lesung Lesung zum Thema "Erinnern in Auschwitz - Auch an sexuelle Minderheiten"Ein wichtiger Termin ist auch die "Queertriachy - Queer Ref-grants get louder!!" in der Spedition. Am 21.11. ist eine Podiumsdiskussion zu "Queer BIPOCs in Art and Struggle" geplant, die Feier am 28.11. wird wohl online stattfinden müssen. Und auch für das neue Jahr gibt es schon Pläne. In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Bremen e.V. und der Stadtbibliothek soll es 2021 queere Lesetage geben. Das wird sicher auch spannend.     

Posted: 02.10.2020
KWEER

Wir sind für Euch da! - Beratung trotz Corona

Auch wenn wir derzeit für persönliche Besuche unsere Beratungsstelle, das Café und die Gruppenräume geschlossen haben ... mehr
Auch wenn wir derzeit für persönliche Besuche unsere Beratungsstelle, das Café und die Gruppenräume geschlossen haben, sind unsere Beratungsangebote weiterhin für Euch erreichbar.

Für Terminvereinbarungen und dringende telefonische Beratungen erreicht ihr die Beratungsstelle unter der bekannten Rufnummer 0421 / 704170 an folgenden Tagen:
Mo, Mi, 11:00 - 13:00 Uhr und Di, Do, 15:00 - 17:00 Uhr.
Ihr könnt auch gerne den Anrufbeantworter oder die E-Mail-Adresse Beratung@ratundtat-bremen.de nutzen.

Wir führen jeden Tag individuell vereinbarte Telefontermine durch und arbeiten zusätzlich an der Einrichtung einer Videoberatung.

Vielen Dank für Euer Verständnis. Wir wünschen Euch für die nächste Zeit alles Gute!

 

 

Bremen ist bunt - und daran ändert auch ein „Hassprediger“ nichts!

Seit einer Woche berichten die Medien in Bremen und Deutschland über die Aussagen, die der Pastor Olaf Latzel in einem „Eheseminar“ getätigt hat, welches dann auf seinem Youtube-Kanal zur Verbreitung stand. Wir wurden bereits vorher in Kenntnis gesetzt und haben daraufhin den Staatsschutz gebeten zu prüfen, ob es sich bei den Aussagen um Volksverhetzung handelt. Wir haben uns bislang in diesem Verfahren öffentlich bewusst ruhig verhalten, um nicht den Eindruck aufkommen zu lassen, wir wollten auf die Ermittlungsbehörden Einfluss nehmen.

Ganz klar ist für uns aber natürlich, dass es sich unabhängig von der rechtlichen Einschätzung um eine menschenverachtende Position handelt, die als homo- und transphober Angriff kaum zu ertragen ist.

Wie sehr sich Pastor Latzel außerhalb unseres gemeinsamen, gesellschaftlichen Empfindens bewegt, sehen wir an den vielen solidarischen Noten, die uns derzeit aus allen Teilen der Bevölkerung, der Bremischen Evangelischen Kirche und der Politik erreichen. Wir wiederholen hier lieber nicht die Verleumdungen und Abstrusitäten, sondern zitieren aus diesem gesellschaftlichen Aufschrei.

Der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche verurteilte "auf das Schärfste die Äußerungen, in denen Menschen herabgesetzt, beleidigt und in ihrer Würde verletzt werden" und bekräftigte, die Kirchenleitung stehe "klar an der Seite homosexuell lebender Menschen". Edda Bosse, Präsidentin des Kirchenausschusses der BEK, erklärte dazu: "Bereits in der Vergangenheit haben wir Äußerungen von Herrn Pastor Latzel erlebt, die bis an die Grenze des Erträglichen gingen, diese Grenze ist jetzt überschritten." Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Röwekamp spricht von "hetzerischen, falschen und polemischen Aussagen", die die Menschenrechte verletzten und ihn an Mittelalter und Nationalsozialismus erinnerten. Nicht nur er ist der Meinung, die Rechtfertigungen seien genauso schlimm wie die Aussagen. Auch die bemerkenswerte Stellungnahme der Friedensgemeinde stellt dies heraus: „Und noch ein uraltes Muster aus dem Umfeld rechtsextremer Gruppierungen begegnet uns hier aktuell: Zuerst werden Menschen diskriminiert und unverhohlen verbal angegriffen, anschließend aber redet man sich damit heraus, ‚missverstanden‘ worden zu sein. Mehr noch: der Aggressor flüchtet in die Opferrolle, sieht sich als Opfer einer angeblichen Verschwörung durch eine vorgeblich ‚teuflische Lobby‘. Am Ende wird der berechtigte Protest dagegen gar noch in einen Beweis für die angebliche ‚Bekenntnistreue‘ umgedeutet. Diese Märtyrerrolle wirkt allerdings angemaßt, sie wurde mutwillig selbst herbeigeführt. Denn, mal ehrlich: Was soll eigentlich am Wort ‚Verbrecher‘ missverständlich sein? Deutlicher kann man Menschen doch gar nicht aburteilen. Eine solche Entgleisung muss naturgemäß Kritik hervorrufen, ist sie doch eine pauschale Diskriminierung von Menschen und ein Angriff auf deren Würde.“ Diese Position unterzeichneten innerhalb kürzester Zeit mehrere Gemeinden, etwa 70 Pastorinnen und Pastoren sowie Mitarbeitende der Bremischen Evangelischen Kirche.

Mittlerweile hat auch der CSD Bremen bei der Staatsanwaltschaft einen Strafantrag gegen Olaf Latzel gestellt.

Wir haben für euch eine kleine Presseschau der Berichte und öffentlichen Mitteilungen zusammengestellt. Es lohnt sich, die Hintergründe und Positionen genau anzuschauen und gemeinsam aufzustehen, denn „ein solcher Schlag ins Gesicht von Lesben und Schwulen [trifft] tatsächlich uns alle und unser demokratisches Gemeinwesen insgesamt“, wie die Friedensgemeinde folgerichtig feststellt.

Bleiben wir gemeinsam bunt, stark und vielfältig!

 

 

Wir trauern um Lui Frese

Dr. Hans-Ludwig Frese, Religionswissenschaftler, engagierter Mitstreiter und lieber Freund, ist am 13.04.2020 nach schwerer Krankheit im 62. Lebensjahr gestorben.

Schon in den 1980er Jahren engagierte Lui sich als Mitglied der „Politgruppe“ im Rat&Tat und wurde Mitinitiator und –organisator einer bundesweit beachteten Reise schwuler Männer in das ehemalige KZ Auschwitz. Die Gruppe ist gemeinsam mit einem ehemaligen Häftling dorthin gereist und hat zur Lage der Rosa-Winkel-Häftlinge geforscht. Die Ergebnisse ihrer Reise haben sie in einer beeindruckenden Broschüre dokumentiert.

Als Wissenschaftler und schwuler Mann war ihm die Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld von Homosexualität und Kirche durchgehend ein Anliegen.

Engagierter Begleiter war Lui auch im Prozess um die Benennung des Ostertorplatzes nach Karl Heinrich Ulrichs.

Sein zentrales Anliegen war das Ermöglichen und Fördern des Dialogs auf Augenhöhe zwischen unterschiedlichen Gruppen und insbesondere zwischen Christ*innen und Muslim*innen.

„Geht aufeinander zu, guckt euch die anderen Religionen an, besucht euch gegenseitig! Da bieten sich sehr vielfältige Erfahrungen. Die zu machen ist auch Arbeit. Das lohnt sich aber.“ (Lui im WK-Interview August 2018)

Benachteiligte Gruppen seien durch Empowerment in geschützten Räumen zu stärken, um Dialoge auf gleicher Ebene zu ermöglichen. Aus diesem Grund bat er um Spenden zugunsten der Arbeit der Gruppe Queeraspora.

 

Posted: 02.05.2020
KWEER

Wir sind für Euch da! - Beratung trotz Corona

Auch wenn wir derzeit für persönliche Besuche unsere Beratungsstelle, das Café und die Gruppenräume geschlossen haben ... mehr
Auch wenn wir derzeit für persönliche Besuche unsere Beratungsstelle, das Café und die Gruppenräume geschlossen haben, sind unsere Beratungsangebote weiterhin für Euch erreichbar.

Für Terminvereinbarungen und dringende telefonische Beratungen erreicht ihr die Beratungsstelle unter der bekannten Rufnummer 0421 / 704170 an folgenden Tagen:
Mo, Mi, 11:00 - 13:00 Uhr und Di, Do, 15:00 - 17:00 Uhr.
Ihr könnt auch gerne den Anrufbeantworter oder die E-Mail-Adresse Beratung@ratundtat-bremen.de nutzen.

Wir führen jeden Tag individuell vereinbarte Telefontermine durch und arbeiten zusätzlich an der Einrichtung einer Videoberatung.

Vielen Dank für Euer Verständnis. Wir wünschen Euch für die nächste Zeit alles Gute!
Posted: 18.03.2020
Politisches Engagement

Umbenennung der Haltestelle Wulwestraße in Ulrichsplatz -
Eine Würdigung für Karl Heinrich Ulrichs

Update: Die Veranstaltung findet wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie nicht statt. Ein neuer Termin wird bekannt gegeben ... mehr
Update: Die Veranstaltung findet wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie nicht statt. Ein neuer Termin wird bekannt gegeben.

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Im Jahr 2002 benannte Bremen den Platz am Ostertorsteinweg nach Karl Heinrich Ulrichs. Ab dem 28.3.2020 soll die Haltestelle der BSAG Ulrichsplatz heißen. Dies feiern wir ab 14 Uhr zusammen mit dem Ortsamt und der BSAG und weisen erneut auf den Namensgeber und die damit verbundene Bremer Geschichte hin.

Eng verbunden ist Karl Heinrich Ulrichs Kampf gegen die Verfolgung schwuler Männer mit Bremen durch die Geschichte des Theaterdirektors Friedrich Carl Feldtmann. Ihm ist im Jahr 1867 ein aufsehenerregender Prozess gemacht worden. Die Polizei hat über sein Verhältnis mit jungen Männern durch einen Erpressungsversuch und Denunziation erfahren. Der Jurist Ulrichs ließ vor Prozessbeginn eine seiner Streit- und Aufklärungsschriften in Bremen verteilen. Im Dezember 1867 wird Feldtmann wegen "mann-männlicher Liebe" zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Die übliche Zuchthausstrafe bleibt ihm erspart. Ulrichs erblickt in dem Urteil ein 'Leuchtturmslicht', da selbst der Staatsanwalt bedauert, eine Verurteilung Feldtmanns fordern zu müssen. Das Besondere an diesem Prozess war, dass Friedrich Carl Feldtmann sehr selbstbewusst vor Gericht aufgetreten ist. So soll der Theaterdirektor vor Gericht gesagt haben: "So gut Sie das Recht haben, Frauen zu lieben, so gut habe ich das Recht, den Mann zu lieben."

Der Soziologe Dr. Jörg Hutter wird Zitate und Fakten aus dem historischen Kontext beisteuern. Darüber hinaus begleiten die Mezzosopranistin Stefanie Golisch und der Pianist Nico A. Stabel die Veranstaltung musikalisch mit Stücken wie dem "Lila Lied" oder "Kann denn Liebe Sünde sein", die von der Verfolgung unter dem Paragraphen 175 in Deutschland geprägt sind.

Posted: 01.03.2020
Politisches Engagement


Welt-Aids-Tag 2019

Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag und wie in jedem Jahr gibt es wieder eine Spendensammelaktion unserer Beratungsstelle. Die Helfenden sind mit ... mehr
Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag und wie in jedem Jahr gibt es wieder eine Spendensammelaktion unserer Beratungsstelle. Die Helfenden sind mit Spendendosen und AIDS-Teddys von 11 bis 15 Uhr in der Innenstadt auf dem Weihnachtsmarkt und dem Schlachtezauber unterwegs – und auch schon am Vortag, Samstag dem 30.11. von 9 bis 14 Uhr auf dem Delmemarkt in der Neustadt.

Aufklären und entstigmatisieren soll zu diesem Anlass auch die Kampagne "Wissen verdoppeln" der Deutschen Aidshilfe. Im Mittelpunkt steht hierbei die Botschaft, dass HIV unter Therapie nicht übertragbar ist.

Pressemitteilung der DAH zum Welt-Aids-Tag

 

Unsere Mitarbeiterinnen Annette Mattfeldt und Caro Schulze haben im Auftrag der Senatorin für Soziales eine neue Informationsbroschüre zum Thema Regenbogenfamilien verfasst. Die Broschüre liegt bei uns im Zentrum aus und wird u.a. auch an Bremer Kitas verteilt.

  Bericht des Weser-Kuriers zur Informationsbroschüre

 

Ganz wichtig ist für Vereine wie den unseren der Erhalt der Gemeinnützigkeit. Mit großer Sorge sehen wir deshalb, dass zunehmend Vereine und Organisationen, die sich innerhalb des demokratischen Spektrums gegen das Erstarken rechtsradikaler Strömungen und gegen Antisemitismus engagieren, durch den Entzug der Gemeinnützigkeit in ihrer Existenz bedroht werden. Der neueste Fall betrifft die „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten“ (VVN-BdA), mit deren Bremer Gruppe wir immer wieder gemeinsam auch der queeren Opfer der Nazis gedacht haben. Die 94jährige Holocaustüberlebende Esther Bejarano schrieb dazu treffend an Finanzminister Scholz: „Das Haus brennt - und Sie sperren die Feuerwehr aus!“ (Tagesspiegel vom 25.11.19)

  Tagesschau-Bericht zur VVN-BdA

 

Über die Feiertage bleibt die Beratungsstelle geschlossen. Das KWEER öffnet jedoch seine Türen für das ein oder andere Angebot: Zum Klönschnack an Heiligabend oder auch zum Quiz „Schlag die Tresenschlampen“ am 2. Weihnachtstag.

Posted: 01.12.2019

Was geht ab?

Sonntagscafé –
mit hausgemachtem Kuchen

26.09.2021, 15:30 Uhr
RAT&TAT-Zentrum
An so einem richtigen Sonntagnachmittag darf frischer Kuchen nicht fehlen. Den bekommst du bei uns –...
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Café for Queer Refugees, Migrants and People of Colour

27.09.2021, 17:00 Uhr
RAT&TAT-Zentrum
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