Weltaidstag

Erstunterzeichnung der Deklaration #positivarbeiten in Bremen am 33. Welt-Aids-Tag am 1. Dezember

Am Mittwoch, dem 25.11.2020 haben Jens-Christian Meyer für die BSAG und Martin Niemeyer für Radio Bremen als erste Unternehmen in Bremen offiziell die Deklaration #positivarbeiten unterzeichnet. Anlässlich des diesjährigen Welt-Aids-Tages hatte das Rat&Tat-Zentrum zu der Unterzeichnung aufgerufen. Mit ihrer Unterschrift sichern die Arbeitgeber:innen zu: Menschen mit HIV sind bei uns willkommen, wir machen uns stark für Respekt und Selbstverständlichkeit.
Bundesweit haben mittlerweile über 100 Arbeitgeber:innen unterzeichnet, seit heute unter anderem auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Björn Böhning, Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, sowie die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer und zahlreiche weitere.

Im Anschluss an die Unterzeichnung im Rat&Tat-Zentrum gab es ein Gespräch mit den Unterzeichnern, Mitarbeiter:innen der Beratungsstelle des Rat&Tat-Zentrums, Pressevertreter:innen und einer HIV-positiven Person, die aus ihren eigenen Erfahrungen im Arbeitsleben berichten konnte.

v.l.n.r. Jens-Christian Meyer (BSAG), Arno Oevermann (Mitarbeiter der Beratungsstelle), Martin Niemeyer (Radio Bremen), Christiane Kaufmann (Mitarbeiterin der Beratungsstelle)

In diesem Jahr startet die Bremer Solidaritätsaktion mit der roten Schleife und mit dem diesjährigen »Aids-Teddy 2020« am 01. Dezember unter dem Motto »Globale Solidarität, geteilte Verantwortung«. Traditionell waren am Welt-Aids-Tag freiwillige Helfer:innen auf dem Bremer Weihnachtsmarkt und dem Schlachtezauber unterwegs, um zu informieren und Spenden für die notwendige Aids-Arbeit des Rat&Tat-Zentrums zu sammeln. Das fällt dieses Jahr natürlich coronabedingt aus. Aber auch dieses Jahr haben anlässlich des Welt-Aids-Tags viele Unternehmen und Einrichtungen ihre Unterstützung zugesagt.

 Weitere Infos zum Welt-Aids-Tag und zum Spendenteddy

 Weitere Infos zu #posithivarbeiten

 
Auch im Verein ist derzeit viel Kreativität gefragt, denn auch das Dezember-Monatsprogramm hat fast ausschließlich Veranstaltungen ankündigt, die nun doch nicht stattfinden können. Daher möchten wir insbesondere auf zwei Online-Termine aufmerksam machen. Ab dem 04.12. gibt es einen Schreibworkshop speziell für Trans*-, Inter*- und nicht-binäre Menschen. Am 17.12. um 19 Uhr gibt es eine Lesung mit Lutz van Dijk zum Thema »Erinnern in Auschwitz - Auch an sexuelle Minderheiten«, der uns aus Südafrika zugeschaltet sein wird. Dafür haben wir auch geplant, dass Interessierte ohne Internetanschluss gemeinsam mit uns im KWEER teilnehmen können. Bei Teilnahme vor Ort bitten wir um vorherige Anmeldung telefonisch oder per E-Mail.

Teilnahme an der Onlinesung »Erinnern in Auschwitz« unter https://kurzelinks.de/Lesung

Infos und Anmeldung zum Schreibworkshop unter fantastische.gruende@posteo.de 

 

Trotz Corona sind wir für Euch da!
Bitte schaut dennoch, ob Gruppenangebote stattfinden, das Kweer geöffnet hat oder Veranstaltungen durchgeführt werden können.


Die telefonische Beratung erreicht ihr unter der bekannten Rufnummer 0421 / 704170 an folgenden Tagen:
Mo, Mi, 11:00 - 13:00 Uhr und Di, Do, 15:00 - 17:00 Uhr.
Unter dieser Rufnummer könnt ihr auch Beratungstermine vereinbaren. Ihr könnt auch gerne den Anrufbeantworter oder die E-Mail-Adresse beratung@ratundtat-bremen.de nutzen.


Wir wünschen Euch für die nächste Zeit alles Gute!

   

»Informations for queer refugees«

Come together! Legal advice about homosexuality and transidentity in Germany. Getting to know others with coffee, tea and snacks.

more informations in ten languages

how to find our location

Eine Spende für die Beratung von queeren Geflüchteten senden. Die Spende wird zweckgebunden für das Dolmetschen bei Beratungen und die Erstattung von Fahrtkosten verwendet.




KWEER

Ein buntes Herbstprogramm

Trotz Corona sind wir für Euch da! Bitte schaut dennoch, ob Gruppenangebote stattfinden, das Kweer geöffnet hat oder Veranstaltungen durchgeführt ... mehr
Trotz Corona sind wir für Euch da!
Bitte schaut dennoch, ob Gruppenangebote stattfinden, das Kweer geöffnet hat oder Veranstaltungen durchgeführt werden können.


Die telefonische Beratung erreicht ihr unter der bekannten Rufnummer 0421 / 704170 an folgenden Tagen:
Mo, Mi, 11:00 - 13:00 Uhr und Di, Do, 15:00 - 17:00 Uhr.
Unter dieser Rufnummer könnt ihr auch Beratungstermine vereinbaren.Ihr könnt auch gerne den Anrufbeantworter oder die E-Mail-Adresse beratung@ratundtat-bremen.de nutzen.

Wir wünschen Euch für die nächste Zeit alles Gute!

 

Ein bunter Herbst - hoffentlich...

Niemand weiß zum jetztigen Zeitpunkt, ob Corona uns in der kälteren Jahreszeit noch mal ausbremsen wird. Geplant sind aber viele Veranstaltungen, die auch bei eingeschränkten Möglichkeiten Interessantes und Unterhaltung versprechen.

Ausgezeichnet angenommen wurde bereits der Queer Power Month, den viele Initiativen in Bremen gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Herzlichen Dank noch mal an alle Engagierten! Eine wichtige Veranstaltung war für uns auch die Umbennung der Haltestelle Ulrichsplatz. Jörg Hutters interessante Recherchen könnt ihr bei uns online als PDF herunterladen. Bei Facebook haben wir für Euch ein paar Impressionen der Reden und Musikbeiträge.

Dr. Jörg Hutter über Karl-Heinrich Ulrichs und die historischen Hintergründe zum §175

Wir freuen uns sehr, dass trotz coronabedingter Einschränkungen vom 6. bis 11. Oktober das 27. queerfilm festival im City46  stattfindet. Reservierungen sind ab sofort möglich. Ausführliche Infos gibt es unter queerfilm.de.

Im KWEER ist natürlich im Oktober auch wieder einiges los. Gern könnt ihr spontan vorbeikommen, z.B. zum Kaffeeklatsch am Sonntagnachmittag, zum Cocktailabend am ersten Freitag oder zu einer unserer Quizveranstaltungen. Selbstverständlich gelten in jedem Fall die Vorgaben zur Vermeidung von Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Im Programm haben wir auch weiterhin die Live-Übertragungen der Fußball-Bundesliga der Männer. Wegen des großen Interesses daran bitten wir um vorherige Reservierung per Mail an kweer@ratundtat-bremen.de.

Um das Thema Fußball geht es auch bei den Rainbow Pieces am 19.11. um 19 Uhr in der Immanuel-Gemeinde. Zum Thema "Der Fußball und die Vermarktung eine traditionellen Männerbildes" geht es im tollen Film »Mario«. Danach stehen Christian vom Rat&Tat und Oliver von den Green Hot Spots für eine Diskussion zur Verfügung.  Alle Infos hier

Besonders freuen wir uns auf das Konzert am 23.10. mit Luka und Kai, dem Folk-Duo, das hin und wieder auch Abstecher in den Pop oder Blues unternimmt. Wenn ihr sicher gehen wollt, dafür einen Platz zu bekommen, bitten wir ebenfalls um Reservierung unter obiger Mailadresse. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

In der Planung für November / Dezember haben wir u.a. ein weiteres Konzert und eine Online-Lesung Lesung zum Thema "Erinnern in Auschwitz - Auch an sexuelle Minderheiten"Ein wichtiger Termin ist auch die "Queertriachy - Queer Ref-grants get louder!!" in der Spedition. Am 21.11. ist eine Podiumsdiskussion zu "Queer BIPOCs in Art and Struggle" geplant, die Feier am 28.11. wird wohl online stattfinden müssen. Und auch für das neue Jahr gibt es schon Pläne. In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Bremen e.V. und der Stadtbibliothek soll es 2021 queere Lesetage geben. Das wird sicher auch spannend.     

Posted: 02.10.2020
KWEER

Wir sind für Euch da! - Beratung trotz Corona

Auch wenn wir derzeit für persönliche Besuche unsere Beratungsstelle, das Café und die Gruppenräume geschlossen haben ... mehr
Auch wenn wir derzeit für persönliche Besuche unsere Beratungsstelle, das Café und die Gruppenräume geschlossen haben, sind unsere Beratungsangebote weiterhin für Euch erreichbar.

Für Terminvereinbarungen und dringende telefonische Beratungen erreicht ihr die Beratungsstelle unter der bekannten Rufnummer 0421 / 704170 an folgenden Tagen:
Mo, Mi, 11:00 - 13:00 Uhr und Di, Do, 15:00 - 17:00 Uhr.
Ihr könnt auch gerne den Anrufbeantworter oder die E-Mail-Adresse Beratung@ratundtat-bremen.de nutzen.

Wir führen jeden Tag individuell vereinbarte Telefontermine durch und arbeiten zusätzlich an der Einrichtung einer Videoberatung.

Vielen Dank für Euer Verständnis. Wir wünschen Euch für die nächste Zeit alles Gute!

 

 

Bremen ist bunt - und daran ändert auch ein „Hassprediger“ nichts!

Seit einer Woche berichten die Medien in Bremen und Deutschland über die Aussagen, die der Pastor Olaf Latzel in einem „Eheseminar“ getätigt hat, welches dann auf seinem Youtube-Kanal zur Verbreitung stand. Wir wurden bereits vorher in Kenntnis gesetzt und haben daraufhin den Staatsschutz gebeten zu prüfen, ob es sich bei den Aussagen um Volksverhetzung handelt. Wir haben uns bislang in diesem Verfahren öffentlich bewusst ruhig verhalten, um nicht den Eindruck aufkommen zu lassen, wir wollten auf die Ermittlungsbehörden Einfluss nehmen.

Ganz klar ist für uns aber natürlich, dass es sich unabhängig von der rechtlichen Einschätzung um eine menschenverachtende Position handelt, die als homo- und transphober Angriff kaum zu ertragen ist.

Wie sehr sich Pastor Latzel außerhalb unseres gemeinsamen, gesellschaftlichen Empfindens bewegt, sehen wir an den vielen solidarischen Noten, die uns derzeit aus allen Teilen der Bevölkerung, der Bremischen Evangelischen Kirche und der Politik erreichen. Wir wiederholen hier lieber nicht die Verleumdungen und Abstrusitäten, sondern zitieren aus diesem gesellschaftlichen Aufschrei.

Der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche verurteilte "auf das Schärfste die Äußerungen, in denen Menschen herabgesetzt, beleidigt und in ihrer Würde verletzt werden" und bekräftigte, die Kirchenleitung stehe "klar an der Seite homosexuell lebender Menschen". Edda Bosse, Präsidentin des Kirchenausschusses der BEK, erklärte dazu: "Bereits in der Vergangenheit haben wir Äußerungen von Herrn Pastor Latzel erlebt, die bis an die Grenze des Erträglichen gingen, diese Grenze ist jetzt überschritten." Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Röwekamp spricht von "hetzerischen, falschen und polemischen Aussagen", die die Menschenrechte verletzten und ihn an Mittelalter und Nationalsozialismus erinnerten. Nicht nur er ist der Meinung, die Rechtfertigungen seien genauso schlimm wie die Aussagen. Auch die bemerkenswerte Stellungnahme der Friedensgemeinde stellt dies heraus: „Und noch ein uraltes Muster aus dem Umfeld rechtsextremer Gruppierungen begegnet uns hier aktuell: Zuerst werden Menschen diskriminiert und unverhohlen verbal angegriffen, anschließend aber redet man sich damit heraus, ‚missverstanden‘ worden zu sein. Mehr noch: der Aggressor flüchtet in die Opferrolle, sieht sich als Opfer einer angeblichen Verschwörung durch eine vorgeblich ‚teuflische Lobby‘. Am Ende wird der berechtigte Protest dagegen gar noch in einen Beweis für die angebliche ‚Bekenntnistreue‘ umgedeutet. Diese Märtyrerrolle wirkt allerdings angemaßt, sie wurde mutwillig selbst herbeigeführt. Denn, mal ehrlich: Was soll eigentlich am Wort ‚Verbrecher‘ missverständlich sein? Deutlicher kann man Menschen doch gar nicht aburteilen. Eine solche Entgleisung muss naturgemäß Kritik hervorrufen, ist sie doch eine pauschale Diskriminierung von Menschen und ein Angriff auf deren Würde.“ Diese Position unterzeichneten innerhalb kürzester Zeit mehrere Gemeinden, etwa 70 Pastorinnen und Pastoren sowie Mitarbeitende der Bremischen Evangelischen Kirche.

Mittlerweile hat auch der CSD Bremen bei der Staatsanwaltschaft einen Strafantrag gegen Olaf Latzel gestellt.

Wir haben für euch eine kleine Presseschau der Berichte und öffentlichen Mitteilungen zusammengestellt. Es lohnt sich, die Hintergründe und Positionen genau anzuschauen und gemeinsam aufzustehen, denn „ein solcher Schlag ins Gesicht von Lesben und Schwulen [trifft] tatsächlich uns alle und unser demokratisches Gemeinwesen insgesamt“, wie die Friedensgemeinde folgerichtig feststellt.

Bleiben wir gemeinsam bunt, stark und vielfältig!

 

 

Wir trauern um Lui Frese

Dr. Hans-Ludwig Frese, Religionswissenschaftler, engagierter Mitstreiter und lieber Freund, ist am 13.04.2020 nach schwerer Krankheit im 62. Lebensjahr gestorben.

Schon in den 1980er Jahren engagierte Lui sich als Mitglied der „Politgruppe“ im Rat&Tat und wurde Mitinitiator und –organisator einer bundesweit beachteten Reise schwuler Männer in das ehemalige KZ Auschwitz. Die Gruppe ist gemeinsam mit einem ehemaligen Häftling dorthin gereist und hat zur Lage der Rosa-Winkel-Häftlinge geforscht. Die Ergebnisse ihrer Reise haben sie in einer beeindruckenden Broschüre dokumentiert.

Als Wissenschaftler und schwuler Mann war ihm die Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld von Homosexualität und Kirche durchgehend ein Anliegen.

Engagierter Begleiter war Lui auch im Prozess um die Benennung des Ostertorplatzes nach Karl Heinrich Ulrichs.

Sein zentrales Anliegen war das Ermöglichen und Fördern des Dialogs auf Augenhöhe zwischen unterschiedlichen Gruppen und insbesondere zwischen Christ*innen und Muslim*innen.

„Geht aufeinander zu, guckt euch die anderen Religionen an, besucht euch gegenseitig! Da bieten sich sehr vielfältige Erfahrungen. Die zu machen ist auch Arbeit. Das lohnt sich aber.“ (Lui im WK-Interview August 2018)

Benachteiligte Gruppen seien durch Empowerment in geschützten Räumen zu stärken, um Dialoge auf gleicher Ebene zu ermöglichen. Aus diesem Grund bat er um Spenden zugunsten der Arbeit der Gruppe Queeraspora.

 

Posted: 02.05.2020
KWEER

Wir sind für Euch da! - Beratung trotz Corona

Auch wenn wir derzeit für persönliche Besuche unsere Beratungsstelle, das Café und die Gruppenräume geschlossen haben ... mehr
Auch wenn wir derzeit für persönliche Besuche unsere Beratungsstelle, das Café und die Gruppenräume geschlossen haben, sind unsere Beratungsangebote weiterhin für Euch erreichbar.

Für Terminvereinbarungen und dringende telefonische Beratungen erreicht ihr die Beratungsstelle unter der bekannten Rufnummer 0421 / 704170 an folgenden Tagen:
Mo, Mi, 11:00 - 13:00 Uhr und Di, Do, 15:00 - 17:00 Uhr.
Ihr könnt auch gerne den Anrufbeantworter oder die E-Mail-Adresse Beratung@ratundtat-bremen.de nutzen.

Wir führen jeden Tag individuell vereinbarte Telefontermine durch und arbeiten zusätzlich an der Einrichtung einer Videoberatung.

Vielen Dank für Euer Verständnis. Wir wünschen Euch für die nächste Zeit alles Gute!
Posted: 18.03.2020
Politisches Engagement

Umbenennung der Haltestelle Wulwestraße in Ulrichsplatz -
Eine Würdigung für Karl Heinrich Ulrichs

Update: Die Veranstaltung findet wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie nicht statt. Ein neuer Termin wird bekannt gegeben ... mehr
Update: Die Veranstaltung findet wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie nicht statt. Ein neuer Termin wird bekannt gegeben.

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Im Jahr 2002 benannte Bremen den Platz am Ostertorsteinweg nach Karl Heinrich Ulrichs. Ab dem 28.3.2020 soll die Haltestelle der BSAG Ulrichsplatz heißen. Dies feiern wir ab 14 Uhr zusammen mit dem Ortsamt und der BSAG und weisen erneut auf den Namensgeber und die damit verbundene Bremer Geschichte hin.

Eng verbunden ist Karl Heinrich Ulrichs Kampf gegen die Verfolgung schwuler Männer mit Bremen durch die Geschichte des Theaterdirektors Friedrich Carl Feldtmann. Ihm ist im Jahr 1867 ein aufsehenerregender Prozess gemacht worden. Die Polizei hat über sein Verhältnis mit jungen Männern durch einen Erpressungsversuch und Denunziation erfahren. Der Jurist Ulrichs ließ vor Prozessbeginn eine seiner Streit- und Aufklärungsschriften in Bremen verteilen. Im Dezember 1867 wird Feldtmann wegen "mann-männlicher Liebe" zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Die übliche Zuchthausstrafe bleibt ihm erspart. Ulrichs erblickt in dem Urteil ein 'Leuchtturmslicht', da selbst der Staatsanwalt bedauert, eine Verurteilung Feldtmanns fordern zu müssen. Das Besondere an diesem Prozess war, dass Friedrich Carl Feldtmann sehr selbstbewusst vor Gericht aufgetreten ist. So soll der Theaterdirektor vor Gericht gesagt haben: "So gut Sie das Recht haben, Frauen zu lieben, so gut habe ich das Recht, den Mann zu lieben."

Der Soziologe Dr. Jörg Hutter wird Zitate und Fakten aus dem historischen Kontext beisteuern. Darüber hinaus begleiten die Mezzosopranistin Stefanie Golisch und der Pianist Nico A. Stabel die Veranstaltung musikalisch mit Stücken wie dem "Lila Lied" oder "Kann denn Liebe Sünde sein", die von der Verfolgung unter dem Paragraphen 175 in Deutschland geprägt sind.

Posted: 01.03.2020
Politisches Engagement


Welt-Aids-Tag 2019

Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag und wie in jedem Jahr gibt es wieder eine Spendensammelaktion unserer Beratungsstelle. Die Helfenden sind mit ... mehr
Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag und wie in jedem Jahr gibt es wieder eine Spendensammelaktion unserer Beratungsstelle. Die Helfenden sind mit Spendendosen und AIDS-Teddys von 11 bis 15 Uhr in der Innenstadt auf dem Weihnachtsmarkt und dem Schlachtezauber unterwegs – und auch schon am Vortag, Samstag dem 30.11. von 9 bis 14 Uhr auf dem Delmemarkt in der Neustadt.

Aufklären und entstigmatisieren soll zu diesem Anlass auch die Kampagne "Wissen verdoppeln" der Deutschen Aidshilfe. Im Mittelpunkt steht hierbei die Botschaft, dass HIV unter Therapie nicht übertragbar ist.

Pressemitteilung der DAH zum Welt-Aids-Tag

 

Unsere Mitarbeiterinnen Annette Mattfeldt und Caro Schulze haben im Auftrag der Senatorin für Soziales eine neue Informationsbroschüre zum Thema Regenbogenfamilien verfasst. Die Broschüre liegt bei uns im Zentrum aus und wird u.a. auch an Bremer Kitas verteilt.

  Bericht des Weser-Kuriers zur Informationsbroschüre

 

Ganz wichtig ist für Vereine wie den unseren der Erhalt der Gemeinnützigkeit. Mit großer Sorge sehen wir deshalb, dass zunehmend Vereine und Organisationen, die sich innerhalb des demokratischen Spektrums gegen das Erstarken rechtsradikaler Strömungen und gegen Antisemitismus engagieren, durch den Entzug der Gemeinnützigkeit in ihrer Existenz bedroht werden. Der neueste Fall betrifft die „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten“ (VVN-BdA), mit deren Bremer Gruppe wir immer wieder gemeinsam auch der queeren Opfer der Nazis gedacht haben. Die 94jährige Holocaustüberlebende Esther Bejarano schrieb dazu treffend an Finanzminister Scholz: „Das Haus brennt - und Sie sperren die Feuerwehr aus!“ (Tagesspiegel vom 25.11.19)

  Tagesschau-Bericht zur VVN-BdA

 

Über die Feiertage bleibt die Beratungsstelle geschlossen. Das KWEER öffnet jedoch seine Türen für das ein oder andere Angebot: Zum Klönschnack an Heiligabend oder auch zum Quiz „Schlag die Tresenschlampen“ am 2. Weihnachtstag.

Posted: 01.12.2019
Politisches Engagement


Veranstaltungen im Herbst

»Bewegte Blätter - bewegte Zeiten« im Augenblick liegen Trauer und Freude bei uns nah beieinander. So nehmen auch wir in diesen Tagen in Gedanken ... mehr
»Bewegte Blätter - bewegte Zeiten«

im Augenblick liegen Trauer und Freude bei uns nah beieinander. So nehmen auch wir in diesen Tagen in Gedanken Abschied von zwei wichtigen Aktivisten, die mit ihrer Arbeit auch das Rat&Tat-Zentrum begleitet und unterstützt haben. Am 22. September hat uns mit Dr. Josch Hoenes ein Queer-/Trans*Aktivist viel zu früh verlassen. Josch war uns eine große Hilfe bei der Weiterentwicklung unseres Zentrums und maßgeblich an der Schaffung von Angeboten zur Trans*beratung beteiligt. Dies und all die zwischenmenschlichen Gespräche sind es, die den Verlust für uns so schmerzlich machen. Vielen wird Josch auch als Wissenschaftler in Erinnerung bleiben, der viele Forschungsergebnisse hinterlässt und in Oldenburg den Bereich Queer- und Geschlechterforschung maßgeblich mit aufgebaut hat.
Mit Manfred Bruns ist am 22. Oktober einer der bemerkenswertesten Streiter für LSBTIQ-Rechte gestorben. Vielen ist der ehemalige Bundesanwalt als Sprecher des LSVD bekannt, der sich unermüdlich und mit hohem Sachverstand für die Gleichstellung im Eherecht eingesetzt hat. Vor knapp drei Jahren berichtete er uns noch in Bremen von den vielen Hürden, die es zu nehmen galt und sparte auch nicht mit einigen amüsanten Anekdoten am Rande. Viele weitere Initiativen gehen jedoch auch auf seine unermüdliche Arbeit zurück und er nahm sich stets die Zeit persönlich Rechtsanfragen an den LSVD zu beantworten.
Nachruf bei queer.de auf Manfred Bruns

Wir wünschen allen Hinterbliebenen viel Kraft in dieser Zeit der Trauer.

Am 26. Oktober gedenken wir auch an Sebaey Elbwishi, wenn es in der Spedition in Bremen wieder Queer Refugees get louder heißt. Beginn ist um 16 Uhr mit einer Podiumdiskussion zu:
Netzwerke, Arbeit, Aktivismus: Selbstorganisation queerer Geflüchteter/Migrant*innen/BPoC in Deutschland mit
ADIR JAN (Kurdischer Queerer Sänger aus Berlin)
Chiedza Munjemu (Aktivistin von der Queer BPoC HH)
Tuğba Tanyılmaz (MSO Inklusiv! Berlin-Brandenburg)
Ali Naki Tutar (Queeraspora Bremen).

Von 19:00-22:00 Uhr gibt es ein interkulturelles Essen, Performances, Tänze, Bazaar, Henna, Kaffeesatzlesen, Redebeiträge und einen Kurzfilmbeitrag. Danach können dann wieder alle durch die Nacht feiern und sich der Power der Begegnungen hingeben.

  Zur Facebook-Veranstaltung


Ein neues Gruppenangebot
bringt der Herbst auch für Eltern. So startet am 05. November um 19 Uhr ein Angebot für Eltern trans* und nonbinärer Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener.
Geplant ist am 8.11. auch ein erstes Treffen für alle Menschen, die sich selber im a*sexuellen Spektrum sehen (auch für jene, die sich da noch nicht ganz sicher sind). Angedacht ist es, einen Raum zu schaffen, der einlädt, einander zu begegnen, sich auszutauschen, oder auch einfach nur beieinanderzusitzen, zu quatschen und gemeinsam zu lachen.

Im wahrsten Sinne ausklingen wird der Herbst bei uns mit einem Doppelkonzert am 22. November. Mit Brendan Lewes und Sweet Nelly haben wir geballte Singer/Songwriter Power bei uns, die auch bereits im Kweer gezeigt, haben, wie gut sie zusammen harmonieren. Sweet Nelly, das sind selbstgeschriebene und eingängige Songs von Chrisy Stoll und Haio Rudolph aus Bremen. Die Mischung aus Folk und Pop mit Blues-Einflüssen, verspricht Musikgenuss pur.
Brendan Lewes ist ein Singer/Songwriter aus dem Nordwesten Englands. In zahlreichen selbstgeschriebenen Stücken eint er Einflüsse von Folklegenden wie Bob Dylan und Simon and Garfunkel mit moderneren Klängen. Mit Gitarre, Mundharmonika und Loop Pedal versteht er es, sein Publikum zu begeistern.

  Webseite von Brendan Lewes

Posted: 23.10.2019
Partys und Events


Queere Demonstrationen im August

»Alles eitel Sonnenschein?« Die Sonne verwöhnt uns im August noch mit ein paar schönen Tagen, aber dies soll nicht darüber hinwegtäuschen ... mehr
»Alles eitel Sonnenschein?«

Die Sonne verwöhnt uns im August noch mit ein paar schönen Tagen, aber dies soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch noch Ziele gibt, für die wir kämpfen. Während anderswo ewig Rückwärtsgewandte probieren, das Rad zurückzudrehen, drehen wir noch mal richtig auf. Immer noch gibt es Ungleichbehandlungen, werden insbesondere Frauen, Trans*- und Inter*personen in Selbstbestimmung und freier Entfaltung behindert. Ebenso sieht die Situation für LSBTIQ* international teilweise katastrophal aus und Abschiebungen in vermeintlich sichere Herkunftsländer bedrohen das Leben queerer Menschen.

Es lohnt sich also immer, für mehr Vielfalt bunt und lebensfroh zu demonstrieren, zu streiten und natürlich auch Erreichtes gebührend zu feiern. Wir sind dabei am:

24.08. beim Trans*Inter*Dyke-March

31.08. beim Christopher Street Day in Bremen

Vor 50 Jahren hat sicher kaum jemand geahnt, welche weltweiten Auswirkungen die Stonewall Riots in der Christopher Street auslösen würden. Auch damals waren Trans*-Personen und People of Color besonders der Gewalt ausgesetzt. Der erste CSD in Deutschland fand in Erinnerung an die Proteste vor 40 Jahren in Bremen statt und auch heute sollten wir nicht vergessen, was wir mit weltweiter Solidarität gemeinsam als queere Community erreichen können. In diesem Sinne, »Happy Pride Bremen«!

 

Wir trauern um einen lieben Freund und mutigen Aktivisten
Durch einen tragischen Unfall hat Sebaey Elbwishi unsere Welt viel zu früh verlassen. Er hat unser Leben bereichert und selber noch so viel vorgehabt. Die Situation in seinem Heimatland Ägypten ist für LGBTIQ*-Personen untragbar unsicher und er hat mutig dagegen angekämpft. Nun ist es an uns, den Kampf um die Menschenrechte fortzusetzen, Abschiebungen zu verhindern und dabei an ihn zu denken.

Am 12. August um 16 Uhr in der Bel Etage der Spedition in Bremen nehmen wir von unserem Freund Abschied.

  Hier kommt Sebaey selbst zu Wort

Posted: 23.08.2019
Partys und Events


Die 37. Rat&Tat-Gala am 10.8. im Café Sand

Bremen Total! heißt es am 10. August, wenn wieder im Café Sand der Geburtstag des Rat&Tat-Zentrums gefeiert wird. Bereits zum 37 ... mehr
Bremen Total! heißt es am 10. August, wenn wieder im Café Sand der Geburtstag des Rat&Tat-Zentrums gefeiert wird. Bereits zum 37. Mal wird die Gala damit stattfinden, präsentiert vom Radio-Bremen4-Team. Gleich zu Beginn gibt es einen Live-Auftritt von Margot Schlönzke. Die gebürtige Berlinerin begeistert seit vielen Jahren ihr Publikum als Moderatorin, Sängerin und Entertainerin und setzt sich für die politischen Belange der LSBTIQ*-Community. Auch anschließend wird weiter Live-Musik geboten: Am Feuerkorb laden Vollblutmusiker zum Mit-Jammen ein, während drinnen beim Eröffnungswalzer in die Partynacht getanzt wird.

Alle Infos zur Bremen Total!

Wir trauern um einen lieben Freund und mutigen Aktivisten
Durch einen tragischen Unfall hat Sebaey Elbwishi unsere Welt viel zu früh verlassen. Er hat unser Leben bereichert und selber noch so viel vorgehabt. Die Situation in seinem Heimatland Ägypten ist für LGBTIQ*-Personen untragbar unsicher und er hat mutig dagegen angekämpft. Nun ist es an uns, den Kampf um die Menschenrechte fortzusetzen, Abschiebungen zu verhindern und dabei an ihn zu denken.

Am 12. August um 16 Uhr in der Bel Etage der Spedition in Bremen nehmen wir von unserem Freund Abschied.

  Hier kommt Sebaey selbst zu Wort

Posted: 04.07.2019
Neues aus dem Zentrum


» Persönliches aus dem Verein «

Wir trauern um Jürgen SchulenbergTief betroffen sind wir von der Nachricht, dass wir von Jürgen Abschied nehmen müssen, der leider am 25.03 ... mehr
Wir trauern um Jürgen Schulenberg
Tief betroffen sind wir von der Nachricht, dass wir von Jürgen Abschied nehmen müssen, der leider am 25.03.2019 von uns gegangen ist. Geboren und aufgewachsen in Syke, machte sich Jürgen als junger Mann in den 1970er Jahren auf den Weg nach Bremen, knüpfte erste Kontakte, schloss sich der Schwulen Aktion Bremen an und wurde 1982 Gründungsmitglied des Rat&Tat-Zentrums. Die politische Arbeit war ihm wichtig: „Ich kann Diskriminierung nicht ertragen. Es soll doch jeder/jede so leben können, wie er/sie will.", betonte er immer wieder. Diskriminierungsfrei wollte er auch seinen sportlichen und musischen Interessen nachgehen und wurde zum Initiator und Mitgründer des Sportvereins Wärmer Bremen und des Chors Da Capo al dente. Ausführlich gewürdigt wurde Jürgens kontinuierliche Arbeit auch in einem Artikel des Weser-Kuriers im Sommer 2015:

Sein Engagement hat Bremen und uns nachhaltig geprägt. Er fehlt uns als Nachbar, liebenswerter Begleiter und Stammgast bei den Fußballübertragungen im Kweer.
Unsere Gedanken sind in diesen Tagen auch bei seinem Mann Ralf.
(Bild: Christina Kuhaupt, Weser Kurier)

Trauer und Freude liegen bei uns im Verein manchmal sehr nah beieinander: Ein anderer Vater des Rat&Tat beging am 26.03. seinen 90. Geburtstag: Helmut Koch.
Wir haben am Vormittag auf ein Glas Sekt bei ihm vorbeigeschaut und konnten uns davon überzeugen, dass er nach wie vor alle Entwicklungen mit wachem Verstand und trockenem Humor begleitet. Am Abend hatte er Freundinnen und Freunde geladen und wie man hörte, gab es alles andere als ein „Dinner for one“.
Macht Euch gern einen eigenen Eindruck: Im Interview mit der BEK spricht Helmut anlässlich seines Geburtstags über sein Verhältnis zu Kirche und Gott, über seine Jugend während der NS-Zeit und die Verfolgung nach Paragraph 175. Dabei schaut Helmut gleichsam mit Humor und Ernst auf 90 Jahre Lebensgeschichte zurück.
Alles Gute Helmut und weiterhin beste Gesundheit!
Zum Interview mit der Bremischen evangelischen Kirche
In der Norwest Zeitung hat er bereits 2017 ein vielbeachtetes Interview zu Verfolgung unter §175 in Bremen gesehen. Zum Artikel kommt Ihr beim Klick auf das Bild.


Bild: Irmela Herold, Nordwest Zeitung

Am 2. März starteten wir den ersten Bremer "Queer Power Month" der bis zum 20. April stattfinden wird.

Weiterhin haben es lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, queer, inter* (LSBTQI) Menschen in Bremen, insbesondere Jugendliche, nicht leicht sich frei zu entfalten. Deswegen organisieren wir einen ganzen Monat voll mit queerer Power! Es gibt Lesungen und Workshops zu Themen, die sowohl für Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene interessant sind, die selber LSBTQI sind oder sich einfach für Themen rund um Geschlecht und Sexualität interessieren.

Die Veranstaltungen sind eine Kooperation des LidiceHaus, des Mädchen_Kulturhaus, der Bildungsstätte Bredbeck, der DGB-Jugend und des Rat&Tat-Zentrums. Wir danken für die freundliche Unterstützung durch den Landesaktionsplan gegen Homo-, Trans*- und Interphobie.

Folgende Veranstaltungen sind noch geplant:

10. April 19 Uhr im Kukoon
Trans* und Biopolitik – zwischen Transformation, Staatsgewalt und intersektionalen Normalisierungs- und Todespraktiken

20. April 19.30 Kukoon
Aus sie wird er. Ein Trans*Mann erzählt - Lesung und Gespräch über Trans*identität und Geschlechtervielfalt

das ganze Programm als PDF

 

Wer die Veranstaltungen und die Arbeit des Rat&Tat-Zentrum unterstützen möchte, kann dies auch gerne durch eine Spende oder Vereinszugehörigkeit tun. Insbesondere benötigen wir derzeit Spenden für Übersetzungen und für Fahrtkosten für queere Geflüchtete, die aus dem niedersächsichen Umland zu uns kommen.

Vereinszugehörigkeit beantragen oder spenden

 

 

Posted: 03.04.2019
Beratung, Schulung, Aufklärung


» Queer Power Month «

Am 2. März starten wir den ersten Bremer "Queer Power Month" der bis zum 20. April stattfinden wird. Weiterhin haben es lesbische, schwule ... mehr
Am 2. März starten wir den ersten Bremer "Queer Power Month" der bis zum 20. April stattfinden wird.

Weiterhin haben es lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, queer, inter* (LSBTQI) Menschen in Bremen, insbesondere Jugendliche, nicht leicht sich frei zu entfalten. Deswegen organisieren wir einen ganzen Monat voll mit queerer Power! Es gibt Lesungen und Workshops zu Themen, die sowohl für Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene interessant sind, die selber LSBTQI sind oder sich einfach für Themen rund um Geschlecht und Sexualität interessieren.

Die Veranstaltungen sind eine Kooperation des LidiceHaus, des Mädchen_Kulturhaus, der Bildungsstätte Bredbeck, der DGB-Jugend und des Rat&Tat-Zentrums. Wir danken für die freundliche Unterstützung durch den Landesaktionsplan gegen Homo-, Trans*- und Interphobie.

Folgende Veranstaltungen sind geplant:

2./3. März 11-16 Uhr im Mädchen_Kulturhaus
Comic, Zines, Bücher und ein Einhorn (Übersetzung auf Englisch und Arabisch)

9./10. März im Lidice-Haus
Empowerment-Wochenende für queere Jugendliche

16. März 14-17 Uhr im Mädchen_Kulturhaus
Musik-Workshop

23. März 12-16 Uhr im Mädchen_Kulturhaus
Djing-Workshop (Übersetzung auf Englisch)

29.März 14-18 Uhr im LIS
Fortbildung für pädagogische Fachkräfte: Coming-Out im Klassenraum

24. März 16-20 Uhr im Mädchen_Kulturhaus
Vernetzungstreffen für Black FLIT* und FLIT* of Color

10. April 19 Uhr im Kukoon
Trans* und Biopolitik – zwischen Transformation, Staatsgewalt und intersektionalen Normalisierungs- und Todespraktiken

20. April 19.30 Kukoon
Aus sie wird er. Ein Trans*Mann erzählt - Lesung und Gespräch über Trans*identität und Geschlechtervielfalt

das ganze Programm als PDF

 

Wer die Veranstaltungen und die Arbeit des Rat&Tat-Zentrum unterstützen möchte, kann dies auch gerne durch eine Spende oder Vereinszugehörigkeit tun. Insbesondere benötigen wir derzeit Spenden für Übersetzungen und für Fahrtkosten für queere Geflüchtete, die aus dem niedersächsichen Umland zu uns kommen.

Vereinszugehörigkeit beantragen oder spenden

 

 

Posted: 28.02.2019

Was geht ab?

Erinnern an Auschwitz -
auch an sexuelle Minderheiten

17.12.2020, 19:00 Uhr
RAT&TAT-Zentrum
Auschwitz ist das international bekannteste Symbol dafür, welche Grausamkeiten Menschen anderen Menschen...
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